Schlagwort: Medien und Medienkritik

Israelberichterstattung: „Mehr Sachkenntnis und weniger Ideologie“

[caption id="attachment_24125" align="alignleft" width="300"] Logo der DIG (Quelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=51466635)[/caption] „Es ist ein verbreiteter Vorwurf: Die Medien in Deutschland berichten einseitig, wenn es um Israel und den Nahostkonflikt geht. Kritik an Israel sei politisch unkorrekt und werde tabuisiert. Die deutschen Medien seien tendenziös und pro-israelisch. Doch stimmt das wirklich? Oder ist…

Ermordete Palästinenser, die niemanden interessieren

Von Khaled Abu Toameh Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien werden dort mehr als 1.600 Palästinenser vermisst und Hunderte weitere wurden getötet. Dennoch ist dies nicht die Art von Nachrichten, die es in die Mainstream-Medien des Westens schafft. Um die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft und der Medien zu erregen, müssen…

Nordkoreas Partner: Wird der Iran gar absichtlich verschwiegen?

Sehr geehrte Presse-Redaktion, gestern schaffte Felix Lee es, die Frage nach den Unterstützern des nordkoreanischen Atomwaffen- und Raketenprogramms zu erörtern, ohne auf die Partnerschaft Nordkoreas mit dem iranischen Regime einzugehen. Heute bringt Susanna Bastaroli in ihrem Artikel „Wie Kim die UN-Sanktionen umgeht“ dasselbe Kunststück gleich noch einmal zustande: Sie schreibt…

Nordkorea und der Iran – war da nicht was?

Sehr geehrte Presse-Redaktion, unter dem Titel „Wie Nordkorea die Bombe entwickelte“ geht Felix Lee der Frage nach, wer dem isolierten Regime in der Vergangenheit dabei behilflich war, sein Atomwaffen- und Raketenprogramm erfolgreich voranzutreiben. Lee erwähnt im Zuge dessen Pakistan und China sowie Gerüchte über die Ukraine, geht jedoch erstaunlicherweise mit…

Iran und Nordkorea: Handeln, bevor es zu spät ist

Sehr geehrte Kleine-Zeitung-Redaktion, in seinem Kommentar zu Nordkorea plädiert Damir Fras für eine Politik von „Peitsche und Zuckerbrot“, wie sie schon einmal Erfolg gehabt habe: gegenüber dem iranischen Regime und dessen Atomprogramm. Er scheint zu vergessen, dass es mit Nordkorea ja bereits Verhandlungen gegeben hat, die im Oktober 1994 zur…

Die 3sat-Kulturzeit und ihre Sympathie für die BDS-Bewegung

Von Alex Feuerherdt Der antisemitisch motivierte Boykott des Berliner Festivals Pop-Kultur durch zahlreiche Musiker beschäftigt auch den öffentlich-rechtlichen TV-Sender 3sat. Dort hat man allerdings viel Verständnis für die BDS-Bewegung, lässt deshalb einige ihrer Protagonisten ausführlich zu Wort kommen und hält eine demagogische Botschaft bereit. Betrachtet man den Rückzug mehrerer Acts…

Wenn Verteidigung gegen Terror stärker verurteilt wird als Terror selbst

Von Stefan Frank So, wie es in öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen regelmäßige Brandschutzübungen gibt, sollte es einmal im Jahr Übungen geben, in denen die Bevölkerung das richtige Verhalten bei Terroralarm lernt. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) auf ihrer Website berichtet, bieten ehemalige israelische Soldaten in der Nähe von Jerusalem…

Palästinensische Autonomiebehörde eskaliert Attacken gegen die Medien

Von Bassam Tawil Im Rahmen der umfassenden Bemühungen, Kritiker mundtot zu machen, hat die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) von Präsident Mahmoud Abbas ihren Krieg gegen palästinensische Journalisten, die sich nicht unterordnen oder die man verdächtigt nicht hinreichend loyal gegenüber der Führung in Ramallah zu sein, wieder aufgenommen. Das ist nichts Neues:…

Die palästinensische Version von „Kreativität für den Frieden“

Von Khaled Abu Toameh Junge palästinensische Mädchen ernten Hohn und Hass für ihre Teilnahme an einem Koexistenz-Sommercamp in den USA. Das Sommerlager, das palästinensische und israelische Mädchen zusammenbringt, wird von Creativity for Peace – Kreativität für den Frieden –, einer Organisation mit Sitz in Santa Fe (New Mexico) veranstaltet. Seit…

Terror damals und heute: Was ist neu am islamistischen Morden?

Von Florian Markl [caption id="attachment_22903" align="alignright" width="300"] Doppeldeckerbus nach dem Selbstmordanschlag in London am 7. Juli 2005[/caption] Im Kurier-Interview spricht die Autorin Eva Rossmann über die Motivation zu ihrem neuen Roman „Patrioten“: „Ich wollte auch noch davon erzählen, wie schnell wir selbst anfangen, allen möglichen Unsinn zu glauben. Zum Beispiel…

Anti-israelische Reportage: Arte stellt Perspektiven über Fakten

„Mit antiisraelischer Berichterstattung befassen sich in der Regel vornehmlich proisraelische Blogs. Und kurze Reportagen im Nachmittagsprogramm von Arte sind nur selten Gegenstand der Medienkritik. Der kürzlich vom deutsch-französischen Sender ausgestrahlte 15-minütige Film ‚Gaza: Ist das ein Leben?‘ und die Reaktionen des Senders auf die Kritik daran lösten aber sogar bei…

Der Grund für die US-Sanktionen gegen den Iran

Sehr geehrte Frau Däubel, in Ihrem gestrigen Spät-ZIB-Beitrag zur iranischen Drohung mit dem Ende des Atomabkommens führten Sie aus, dass diese Ankündigung Rohanis eine Reaktion auf die US-Sanktionen sei, und fuhren fort: „Tatsächlich wurden seit dem Amtsantritt von Donald Trump immer wieder neue Sanktionen gegen den Iran verhängt […] Und…

Der „sanfte Perser“ droht wegen neuer Sanktionen

Von Florian Markl „Der sanfte Perser kann auch anders“, ist heute in einem Kommentar in der Kronen Zeitung zu lesen. Gemeint ist damit Irans Präsident Hassan Rohani, der ein „betont ruhiger Mensch mit einer sehr sanften Stimme“ sei, ein „Mann des Ausgleiches und der internationalen Zusammenarbeit“. Doch jetzt sei „dem…

Die grenzenlose Befangenheit der Foreign Press Association

Von Bassam Tawil Die Foreign Press Association (FPA), eine Organisation, die Hunderte ausländischer Journalisten vertritt, die für verschiedene Medienkanäle in Israel tätig sind, ist aufgebracht. Was ist ihr Problem? Ihrer Ansicht nach hindern die jüngsten israelischen Sicherheitsmaßnahmen in Jerusalem die Journalisten an der Ausübung ihrer Tätigkeit. Die Haltung der FPA,…

Wie eine „Pauschaltouristin“ das iranische Regime verharmlost

Sehr geehrte Kurier-Redaktion, in Ihrer gestrigen Reise-Beilage rührte Sandra Baierl die Werbetrommel für Reisen ins iranische Persepolis. In einem eigenen Artikel mit dem Titel „Iran: Die Welt hinter dem Schleier“ versuchte sie, ihre „Reiseerfahrung“ über „die Menschen und das Leben im Iran“ zu schildern – „und wie man es als…