Schlagwort: Medien und Medienkritik

Abbas verflucht Trump, weil dieser Friedensverhandlungen fordert

Stellen Sie sich vor, der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas hält eine antisemitische Brandrede, in der er auch den amerikanischen Präsidenten Donald Trump attackiert. Welchen Teil davon hält die Website des ORF wohl für allein eines Berichtes wert? In der Meldung über den Auftakt des PLO-Treffens in Ramallah schreibt…

Ein ermordeter Jude ist keine Meldung wert

Von Florian Markl Am vergangenen Dienstagabend wurde in der Nähe von Nablus im Westjordanland ein 35-jähriger Israeli ermordet. Rabbi Raziel Shevach war in seinem Auto unterwegs, als Attentäter das Feuer auf ihn eröffneten. Er hinterließ seine Frau und sechs Kinder, deren ältestes gerade einmal elf Jahre alt ist. Die palästinensische…

Ist Irans Revolutionsführer Khamenei jetzt „gemäßigt“?

Nicht nur europäische Politiker wie Sigmar Gabriel oder Federica Mogherini fordern angesichts der Proteste im Iran sowohl das Regime als auch die Demonstranten zur Mäßigung auf – oder werfen wie Emmanuel Macron den Solidaritätsadressen vonseiten Israels und der USA vor, einem Krieg mit dem Iran zuzuarbeiten. Auch die Medienberichterstattung spielt…

Wird Telegram dem Druck des iranischen Regimes nachgeben?

[caption id="attachment_27011" align="alignleft" width="300"] Telegram-Logo (By Telegram Messenger LLP, Gemeinfrei)[/caption] „Seit 2009 sind die Iraner Experten im Vermeiden der Zensur und Umgehen der Regierungskontrolle geworden. Der von einer im Vereinigten Königreich ansässigen Firma weltweit vertriebene Messenger-Dienst Telegram ist außerhalb des iranischen ‚Filternets’ zugänglich und funktioniert auch bei langsamen Internetverbindungen gut.…

Man wird doch wohl noch „Tod den Juden“ schreien dürfen! – Update

Stefans Franks Kritik („Man wird doch wohl noch ‚Tod den Juden‘ schreien dürfen!“) an Liza Ulitzkas Gastkommentar wurde heute in gekürzter Version unter gleichem Titel in der Wiener Zeitung veröffentlicht: Wiener Zeitung: „Man wird doch wohl noch ‚Tod den Juden‘ schreien dürfen!“

ORF erklärt israelische Dörfer zu „Siedlungen“

Können Sie sich erinnern, auf orf.at kürzlich davon gelesen zu haben, dass aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuerte, jedoch fehlgeleitete Raketen in einer Schule und in einem Wohnhaus in Gaza selbst einschlugen? Wenn nicht, so ist dies nicht weiter verwunderlich: Dass palästinensische Angriffe auf Israel dem ORF kaum eine…

Wenn die „New York Times“ eine ethnische Säuberung verschweigt

„Die Mainstreammedien beschweren sich gerne über die ‚fake news’, die aus anderen Quellen stammen, als ihren eigenen. In der jüngsten Berichterstattung haben die Mainstreammedien sich in der Produktion von ‚fake news’ allerdings überboten. (…) Wenige Tage später behauptete ein Kommentar der [New York] Times, dass ‚Ostjerusalem 1967 ausschließlich arabisch war.…

Wo Mörder als Helden gefeiert werden

Von Florian Markl Im Kurier war gestern in einer Kurzmeldung zu lesen: „Knapp vier Jahre nachdem ein Teenager in einer Schule im Norden Pakistans mutmaßlich Hunderte Leben rettete, ist eine Straße in der Hauptstadt Islamabad nach ihm benannt worden. Aitzaz Hasan war 15 Jahre alt, als er im Januar 2014…

Trump hat den Nahen Osten doch nicht in Brand gesetzt

„Es ging also um weit mehr als darum, ob der Nahe Osten ins Chaos stürzt – es ging um die Eitelkeit, das Prestige und die Macht zahlreicher Personen, die seit Jahrzehnten ein hohes Maß an Kontrolle über die Nahostpolitik ausüben. Für sie bestand die wirkliche Gefahr nicht so sehr in…

Deutsche Israel-Berichterstattung spielt den Radikalen in die Hände

„Leider ist die Berichterstattung in Deutschland teilweise stark verdreht, zum Beispiel beim Spiegel oder der Süddeutschen. Anstatt Raketenbeschuss von maskierten und feigen Terroristen und Islamisten auf Zivilisten in Israel (und teilweise durch Fehlzündung auf die eigene Bevölkerung) zu verurteilen, ist ihre Schlagzeile, dass die israelische Luftwaffe im Gazastreifen angreift. Eine…

Medien über Jerusalem: Ersatz fürs richtige Blutvergießen

„Als Reaktion auf die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, haben die Palästinenser drei Tage der ‚Wut‘ ausgerufen. Bislang scheint sich die wirkliche Wut allerdings eher in den internationalen Medien als auf der palästinensischen Straße zu entladen. (…) In den vergangenen Tagen haben die Medien das,…

Empörung über Trump: Ein Hauch von Antisemitismus?

„Lassen wir den Verstand sprechen, nicht Gefühle. Das fällt bezogen auf US-Präsident Trump schwer, ist aber unerlässlich, wenn Politik und Politik-Kritik Ergebnis nüchterner Analyse sein sollen. Auch diejenigen, die den Jerusalem-Knoten durchschlagen möchten, müssen wissen wie und wo anzusetzen ist. Wie in der Medizin gilt auch hier: Ohne richtige Diagnose…

Jerusalem: Ein Schritt in Richtung Frieden

Von Stefan Frank Der amerikanische Präsident Donald Trump hält, was seine Amtsvorgänger Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama versprochen haben: Jerusalem als die Hauptstadt Israels anzuerkennen und die amerikanische Botschaft dorthin zu verlegen. Damit stärkt er zuallererst die Demokratie in Amerika, dem Land, das seit 1776 ununterbrochen die…

Teddy Kollek wäre außer sich

Sehr geehrte Frau Bischofberger, Sie schreiben in der heutigen Kronen Zeitung über den aus Österreich-Ungarn stammenden Teddy Kollek, der von 1965 bis 1993 Bürgermeister von Jerusalem war. Zurecht heben sie Kolleks Bemühen um ein friedliches Miteinander hervor. Dann schreiben Sie: „Trump hat mit seinem Entschluss, Jerusalem als Hauptstadt auszurufen, Öl…

Der „zündelnde Chaosstifter“ Trump

Sehr geehrte Redaktion der Salzburger Nachrichten, Ihr Bericht über die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt durch US-Präsident Donald Trump enthält mehrere Behauptungen, die nicht unwidersprochen bleiben sollten. Erstens präsentieren Sie den Schritt als „einsame Entscheidung von gewaltiger Sprengkraft“. Tatsächlich hat Trump angekündigt, ein vor bereits 22 Jahren beschlossenes Gesetz umzusetzen,…