Schlagwort: Medien und Medienkritik

Die moralische Verkommenheit von „Spiegel Online“

Von Thomas Eppinger „Inszenierung des Flugzeug-Geiseldramas in Entebbe im Sommer 1976: Faktenreich zerlegt Regisseur José Padilha im Polit-Thriller ‚7 Tage in Entebbe‘ israelische und links-ideologische Mythen“, feiert SPIEGEL-Online die jüngste Verfilmung der Geiselbefreiung, die auf der diesjährigen Berlinale gezeigt wird und Anfang März in die Kinos kommt. Worum es geht? „Die…

Schuld ist mal wieder der übliche Verdächtige

Letzten Samstag machte der Tagesspiegel in seinem Teaser zum Bericht über den Abschuss eines israelischen Flugzeugs durch die syrische Luftabwehr den jüdischen Staat zum „Angreifer“. Während die dem israelischen Einsatz vorangegangene militärische Provokation qua Luftraumverletzung druch eine iranische Drohne dann jedoch wenigstens im dazugehörigen Text zu finden war, verzichtet orf.at…

Der „Tagesspiegel“ macht Israels Selbstverteidigung zur Agression

Der Iran startet von einem seiner Stützpunkte in Syrien eine Drohne, die tief in den israelischen Luftraum eindringt. Als Antwort darauf schießt die israelische Luftwaffe die Drohne ab und bombardiert das iranische Kontrollsystem in Syrien, von dem aus die Drohne gestartet wurde. Im Zuge des Einsatzes geraten die israelischen Flugzeuge…

Feuchte Träume: „Israel macht Jagd auf Flüchtlinge“

Von Thomas Eppinger [caption id="attachment_27724" align="alignleft" width="350"] Screenshot Bento[/caption] „Israel sucht Freiwillige, die Jagd auf Flüchtlinge machen“, schlagzeilt Bento am 28. Jänner in der Rubrik „Gerechtigkeit“ und fährt fort: „Interessenten können umgerechnet einen Bonus von bis zu 7000 Euro (30.000 Schekel) verdienen, wenn sie Jagd auf Flüchtlinge machen und auf…

Die Israel-Diffamierung Sigmar Gabriels

Sehr geehrte Presse-Redaktion, in ihrem Artikel über den Israel-Besuch des deutschen Außenministers schreibt Susanne Knaul, dass Sigmar Gabriel sich schon vor fünf Jahren „deutlich gegen Israels Besatzung positioniert“ habe. Anlässlich eines Besuchs von Hebron habe er „die dortigen Lebensumstände als ‚unwürdig‘“ bezeichnet. Tatsächlich hat Gabriel nicht nur das gesagt. Auf…

Endlich enthüllt: die wahren Hindernisse für den Nahost-Frieden

Von Thomas Eppinger „Der Friedensprozess im Nahen Osten ist tot“ titelt die Süddeutsche Zeitung und kennt natürlich auch die Schuldigen: Donald Trump, die Siedlungspolitik und die Gewaltspirale. Schon die Einleitung lässt keinen Zweifel an dem, was folgt: „Zwischen Israelis und Palästinensern eskalieren die Auseinandersetzungen, die Spirale der Gewalt dreht sich…

Wie die „Tagesschau“ dem Hass auf Israel Nahrung gibt

[caption id="attachment_27275" align="alignleft" width="300"] Tunnel unter Kerem Sahlam (Quelle: IDF)[/caption] „Am Wochenende verkündete die Israelische Armee (IDF), dass der wichtige Gaza-Grenzübergang Kerem Shalom vorübergehend geschlossen werden musste, weil direkt unter ihm ein bedeutender Terror-Tunnel der Hamas entdeckt worden war. (…) Der Grenzübergang Kerem Shalom ist der Hamas seit langem ein…

Abbas verflucht Trump, weil dieser Friedensverhandlungen fordert

Stellen Sie sich vor, der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas hält eine antisemitische Brandrede, in der er auch den amerikanischen Präsidenten Donald Trump attackiert. Welchen Teil davon hält die Website des ORF wohl für allein eines Berichtes wert? In der Meldung über den Auftakt des PLO-Treffens in Ramallah schreibt…

Ein ermordeter Jude ist keine Meldung wert

Von Florian Markl Am vergangenen Dienstagabend wurde in der Nähe von Nablus im Westjordanland ein 35-jähriger Israeli ermordet. Rabbi Raziel Shevach war in seinem Auto unterwegs, als Attentäter das Feuer auf ihn eröffneten. Er hinterließ seine Frau und sechs Kinder, deren ältestes gerade einmal elf Jahre alt ist. Die palästinensische…

Ist Irans Revolutionsführer Khamenei jetzt „gemäßigt“?

Nicht nur europäische Politiker wie Sigmar Gabriel oder Federica Mogherini fordern angesichts der Proteste im Iran sowohl das Regime als auch die Demonstranten zur Mäßigung auf – oder werfen wie Emmanuel Macron den Solidaritätsadressen vonseiten Israels und der USA vor, einem Krieg mit dem Iran zuzuarbeiten. Auch die Medienberichterstattung spielt…

Wird Telegram dem Druck des iranischen Regimes nachgeben?

[caption id="attachment_27011" align="alignleft" width="300"] Telegram-Logo (By Telegram Messenger LLP, Gemeinfrei)[/caption] „Seit 2009 sind die Iraner Experten im Vermeiden der Zensur und Umgehen der Regierungskontrolle geworden. Der von einer im Vereinigten Königreich ansässigen Firma weltweit vertriebene Messenger-Dienst Telegram ist außerhalb des iranischen ‚Filternets’ zugänglich und funktioniert auch bei langsamen Internetverbindungen gut.…

Man wird doch wohl noch „Tod den Juden“ schreien dürfen! – Update

Stefans Franks Kritik („Man wird doch wohl noch ‚Tod den Juden‘ schreien dürfen!“) an Liza Ulitzkas Gastkommentar wurde heute in gekürzter Version unter gleichem Titel in der Wiener Zeitung veröffentlicht: Wiener Zeitung: „Man wird doch wohl noch ‚Tod den Juden‘ schreien dürfen!“

ORF erklärt israelische Dörfer zu „Siedlungen“

Können Sie sich erinnern, auf orf.at kürzlich davon gelesen zu haben, dass aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuerte, jedoch fehlgeleitete Raketen in einer Schule und in einem Wohnhaus in Gaza selbst einschlugen? Wenn nicht, so ist dies nicht weiter verwunderlich: Dass palästinensische Angriffe auf Israel dem ORF kaum eine…

Wenn die „New York Times“ eine ethnische Säuberung verschweigt

„Die Mainstreammedien beschweren sich gerne über die ‚fake news’, die aus anderen Quellen stammen, als ihren eigenen. In der jüngsten Berichterstattung haben die Mainstreammedien sich in der Produktion von ‚fake news’ allerdings überboten. (…) Wenige Tage später behauptete ein Kommentar der [New York] Times, dass ‚Ostjerusalem 1967 ausschließlich arabisch war.…

Wo Mörder als Helden gefeiert werden

Von Florian Markl Im Kurier war gestern in einer Kurzmeldung zu lesen: „Knapp vier Jahre nachdem ein Teenager in einer Schule im Norden Pakistans mutmaßlich Hunderte Leben rettete, ist eine Straße in der Hauptstadt Islamabad nach ihm benannt worden. Aitzaz Hasan war 15 Jahre alt, als er im Januar 2014…