Gadi Eisenkot gewinnt in den Umfragen weiter an Boden und baut seinen Vorsprung auf Benjamin Netanjahu aus. Mena-Watch analysiert regelmäßig die aktuellen Zahlen.
Israels ehemaliger stellvertretender Minister für Innere Sicherheit, Yoav Segalovitz, könnte bei der Wahl am 27. Oktober für die arabische Partei Ra’am antreten.
Der Vorsitzende der Ra’am-Partei richtet eindrücklichen Appell an die militanten Gruppen, sich zu demilitarisieren und am Aufbau eines palästinensischen Staates mitzuwirken.
Nachdem es rund um Israels arabische Parteien ruhig geworden schien, sorgte der Vorsitzende der mit der Islamischen Bewegung verbundenen Partei Ra’am Mansour Abbas wieder einmal für Aufsehen.
Nach dem aktuellen Auszählungsstand wird der rechtsreligiöse Block 65 Sitze erhalten, vorausgesetzt Meretz und Balad schaffen den Einzug in die Knesset wirklich nicht.
Erneut könnten das Wahlverhalten der arabischen Israelis ausschlaggebend sein, sodass die Frage im Raum steht: Welcher der beiden Blöcke würde davon profitieren?
Im Vorfeld der Knesset-Wahl blickt Israel weiterhin auf die Entwicklung der arabischen Parteien. Sie könnte die künftige Ausrichtung Israels wesentlich beeinflussen.
Wie sehr der Einfluss arabischer Parteien in der Knesset zugenommen hat, veranschaulicht nicht nur die Regierungsbeteiligung der Ra‘am-Partei, sondern auch Israels neuestes Wahlkampfdilemma.
Während sich die Bürger Sorgen um ihre Sicherheit machen, sind die Parlamentarier mit ihrem politischen Überleben beschäftigt, wobei erneut der Ra’am-Partei eine zentrale Rolle zukommt.
Von James Sinkinson. Folgen die arabischen Israelis seinem Beispiel, haben sie alle Chancen, eine der freiesten und erfolgreichsten arabischen Gemeinden der Welt zu schaffen.
Mansour Abbas vertrete mit solchen Äußerungen nur sich selbst, sagte Mahmud Abbas, die Hamas warf ihm vor, den nationalen Konsens der Palästinenser zu verletzen.
Die Erklärung des Ra’am-Vorsitzenden Mansour Abbas gilt als historisch, weil sie das erste derartige Bekenntnis einer arabisch-israelischen Partei darstellt.
Wer glaubte, dass es nach Verabschiedung des israelischen Staatshaushaltes um den Vorsitzenden der arabischen Partei Ra’am ruhiger wird, hat sich getäuscht.