Die rasanten Entwicklungen in der Region haben Jordanien dazu veranlasst, sich Ankara, dem engen Verbündeten der neuen syrischen Regierung, anzunähern.
Von Schachar Kleiman. Während sich die Welt an Syriens neuen Führer zu gewöhnen beginnt, sind nicht alle von der pragmatischen Fassade des islamistischen Milizführers überzeugt.
Die iranische Bedrohung sollte nicht vorschnell auf die leichte Schulter genommen werden, denn ein verwundeter Gegner mit dem Rücken zur Wand kann sich als äußerst gefährlich erweisen.
In Israels Sicherheitsapparat wächst die Sorge, dass mit dem Iran verbündete Terroristen einen Anschlag wie das Hamas-Massaker vom 7. Oktober verüben könnten.
Über ein Jahr lang nutzte Imad al-Adwan seine parlamentarischen Privilegien, um Waffen, Gold, Zigaretten und sogar Vögel ins Westjordanland zu schmuggeln.
Von Yaakov Lappin. Der Waffenhandel ist seit Januar besonders problematisch geworden, da der Iran versucht, die haschemitische Monarchie zu untergraben, warnen Beobachter.
Der politische Arm der Muslimbruderschaft fordert die Aufhebung der Beziehungen des Königreichs zu Israel und eine Überarbeitung des jordanischen Wahlsystems.
Im Vorfeld des erwarteten iranischen Angriffs auf Israel gibt Amman bekannt, jegliche Verletzung seines Luftraums als Angriff auf Jordanien anzusehen und demgemäß zu reagieren.
Angesichts der anhaltenden Spannungen in der Region hat die NATO in einem im Nahen Osten bisher einmaligen Schritt ein Verbindungsbüro in Jordanien eingerichtet.
Das iranische Regime imitiert die alte Sowjet-Strategie, in fremden Staaten Teile der Bevölkerung gegeneinander aufzuhetzen und deren Regierungen zu Fall zu bringen.
Inmitten der Unruhen im Nahen Osten flog ein vom Iran unterstützter Versuch auf, Waffen an eine mit der Muslimbruderschaft in Verbindung stehende jordanische Gruppe zu liefern.
Von Joshua Marks. Die Waffen waren für den örtlichen Zweig der Muslimbruderschaft bestimmt, um Sabotageakte auszuführen und das jordanische Königreich zu destabilisieren.