Der jüngste Nahost-Beschluss der Linkspartei tarnt sich als Friedensinitiative. Doch hinter der Fassade verbirgt sich eine tiefe Verankerung der Israelfeindlichkeit.
Teheran habe Washington zum Rückzug gezwungen, sagte Irans Parlamentspräsident Ghalibaf, während sich Außenminister Araghchi mit hochrangigem Hamas-Vertreter traf.
Viele sehen in der Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran einen schweren Fehler. Historiker Michael Wolffsohn plädiert für eine differenzierte Betrachtung.
Die Vermittler erklärten, die USA und der Iran hätten sich auf einen Fahrplan zur Erzielung eines endgültigen Abkommens innerhalb von sechzig Tagen geeinigt.
Die Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran begannen am Sonntag in der Schweizer Stadt Luzern, wie das katarische Außenministerium bekannt gab.
Von Yoni Ben Menachem. Der Iran strebt an, sich durch die Absichtserklärung wirtschaftlich und militärisch zu erholen, ohne dabei auf langfristige strategische Ressourcen verzichten zu müssen.
Hisbollah-Führer Naim Qassem erklärt, mit dem Memorandum habe eine Verschiebung des regionalen Gleichgewichts zugunsten des »Widerstands« stattgefunden.
Das US-Zugeständnis, den Libanon in den Deal mit dem Iran einzubeziehen, schwächt die libanesische Regierung und untergräbt Israels Kampf gegen die Hisbollah.
Ein sichergestelltes Bekennervideo enthüllt die Pläne einer europäischen Hamas-Zelle. Zum Jahrestag des 7. Oktobers sollten jüdische Einrichtungen getroffen werden.
Von Erfan Fard. Die Islamische Republik ist ein revolutionäres System, das dadurch besteht, dass es Krisen schürt und Instabilität zu einem Instrument des eigenen Überlebens macht.