Im Gespräch mit Elisa Mercier bewertet Andreas Fanizadeh, kulturpolitischer Chefkorrespondent der taz, die Lage im Iran als qualitativ neue Krise des Regimes.
Von Joshua Marks. Die Abkehr von seiner zuletzt praktizierten Politik ist eine Folge der saudischen Annäherung an islamistisch orientierte Staaten wie Katar und die Türkei.
Die Konfrontation mit der Muslimbruderschaft in eine neue Phase getreten, nachdem die USA drei nahöstliche Zweigstellen als Terrororganisationen eingestuft haben.
Eine erschöpfte Gesellschaft, ein über Leichen gehendes Regime und ein Schweigen, das die Welt zum Komplizen macht, kennzeichnen die jüngsten Proteste im Iran.
In Nordsyrien kam es kürzlich zu Gefängnisausbrüchen von zahlreichen IS-Mitgliedern als syrische Milizen die kurdischen Bewacher aus der Region vertrieben.
Im MENA-Talk spricht Jasmin Arémi mit Dastan Jasim über die Lage der Kurden nach dem Sturz des Assad-Regimes und die Verschiebung von Machtverhältnissen in Syrien.
Von Shachar Kleiman. Die brutale paramilitärische Freiwilligentruppe der Revolutionsgarde wurde gegründet, um in der Islamischen Republik Iran Dissens um jeden Preis zu unterdrücken.
Von Shachar Kleiman. Der im Exil lebende Oppositionsführer Khalid Al-Hail verurteilt die Hamas und macht die Terrorfinanzierung durch die katarische Königsfamilie öffentlich.
Von James Spiro. Im Gegensatz zu Europa, wo die Bedrohung immer noch ignoriert zu werden scheint, haben die USA drei Zweige der Muslimbruderschaft als Terrororganisation eingestuft.
Von Amed Mardin. Ist die vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan angedachte Vision einer türkisch-kurdisch-arabischen Allianz sunnitischer Akteure realisierbar?
Von Jonathan Schmidt-Dominé. In wenigen Tagen sind große Teile der von den SDF verwalteten Region in Nordostsyrien von Truppen der syrischen Interimsregierung erobert worden.
Das iranische Regime instrumentalisiert seine Opfer, indem es sie als Basidsch-Mitglieder zwangsregistriert oder ihre Angehörigen für die Freigabe der Leichen bezahlen lässt.
In der Protestwelle gegen das iranische Regime tritt der ehemalige Kronprinz Reza Pahlavi nicht als Akteur im Land, sondern als Exil-Stimme in den Vordergrund.
Viele verwundete Demonstranten im Iran meiden aus Angst vor Inhaftierung die Krankenhäuser, während verletzte Patienten aus Operationssälen verschleppt wurden.
Während der Iran eine ständige strategische Bedrohung darstellt, hat sich Israel seit dem Ausbruch der Massenproteste durch auffällige Zurückhaltung ausgezeichnet.