Der iranische Außenminister stattete Paris einen Überraschungsbesuch ab, den Beobachter als Versuch werten, einen Verhandlungskanal mit den Europäern zu eröffnen.
Von Kazem Moussavi. Ein unmittelbarer Krieg von außen ist unwahrscheinlich, doch die iranische Revolutionsgarde festigt ihre Macht und treibt das Atomprogramm voran.
Es gibt noch keine Anzeichen dafür, dass der Iran wieder mit der Urananreicherung begonnen hat, aber er baut die von Israel beschädigten Atomanlagen wieder auf.
Die USA und die E3 streben die Zustimmung des IAEO-Gouverneursrats zu einer Maßnahme an, die Teheran dazu verpflichtet, Zugang zu den Nuklearstandorten zu gewähren.
Die Islamische Republik verweigert der IAEO seit fünf Monaten den Zugang zu jenen Nuklearstandorten, die im Juni von den USA und Israel bombardiert wurden.
Je unsicherer die Position des iranischen Regimes wird, desto lautstärker verkündet es seine Parolen und versucht, Widerspruch durch Repression zu ersticken.
Während der Iran im Zuge des israelischen Angriffs im Juni empfindliche Verluste hinnehmen musste, wird er von Khamenei als Sieger über »die Zionisten« gefeiert.
Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens trafen sich in New York am Rande der UN-Generalversammlung mit ihrem iranischen Amtskollegen.
Die weiblichen Agenten des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad spielten eine tragende Rolle beim Angriff Israels auf die iranischen Atomanlagen.
Von Dudi Kogan. Der kürzlich von den E3-Staaten eingeleitete Prozess zur Wiedereinführung von Sanktionen wird von iranischen Funktionären als existenzielle Bedrohung bezeichnet.
Ein Sprecher der Internationalen Atomenergie-Organisation bestätigte, dass Rafael Grossi unter den Schutz der österreichischen Spezialeinheit Cobra gestellt wurde.