Die Verlegung von Nuklearanlagen nach »Pickaxe Mountain« verstärkt die Befürchtungen, dass Teheran daran arbeitet, auch weiterhin die Produktion von angereichertem Uran sicherzustellen.
In den letzten Monaten ein neues, noch bedrohlicheres Ziel als die bereits bekannten Einrichtungen in den Mittelpunkt gerückt: die »Pickaxe Mountain« genannte Anlage.
Angesichts des mangelnden Erfolgs der bisherigen Pläne von US-Präsident Trump stellt sich die Frage, wie lange man sich noch an die Absichtserklärung mit dem Iran erinnern wird.
Die Erklärung erfolgte einen Tag, nachdem US-Vizepräsident JD Vance behauptet hatte, der Iran habe zugestimmt, die Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde wieder zuzulassen.
Der iranische Präsident Masoud Peseschkian äußerte sich just zu dem Zeitpunkt, als die Verhandlungsdelegationen der USA und des Iran in der Schweiz eintrafen.
Viele sehen in der Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran einen schweren Fehler. Historiker Michael Wolffsohn plädiert für eine differenzierte Betrachtung.
Von Yoni Ben Menachem. Der Iran strebt an, sich durch die Absichtserklärung wirtschaftlich und militärisch zu erholen, ohne dabei auf langfristige strategische Ressourcen verzichten zu müssen.
Geheimdienstberichte legen nahe, dass der Iran nicht beabsichtigt, sich an die von den USA geforderten Zugeständnisse in Bezug auf sein Atomprogramm zu halten.
Teheran müsse Rechenschaft über angereichertes Uran ablegen und Zugang zu Atomvorräten und bombardierten Standorten gewähren, erklärte der IAEO-Gouverneursrat.
Das Abkommen mit Teheran müsse sicherstellen, dass das iranische Regime niemals in den Besitz einer Atombombe gelangt, sagte US-Präsident Donald Trump.
Zugleich betonte Irans Vize-Außenminister Kazem Gharibabadi, Teherans Regierung werde ihr Recht auf Urananreicherung und Nukleartechnologie nicht aufgeben.