Nachdem es im Irak nicht gelungen ist, eine Regierung zu bilden, legt der Schiitenführer all seine Ämter nieder. Dem Irak könnte eine unruhige Zukunft bevorstehen.
Das politische Patt im Irak hält an, während die Anhänger des nationalistischen Schiitenführers Muqtada al-Sadr erneut die Auflösung des Parlaments fordern.
Der Handel mit aufputschenden Drogen nimmt im Nahen Osten immer bedrohlichere Ausmaße an. Neben Syrien als Produzent hat sich vor allem Saudi-Arabien zum Hauptabnehmer entwickelt.
Die Türkei intensiviert seit Wochen ihre Angriffe gegen die PKK in Irakisch-Kurdistan. Als Reaktion darauf gerieten jetzt türkische Einrichtungen ins Visier.
Von Jan Vahlenkamp. Der politische Status quo hat Ernüchterung ausgelöst und die Bevölkerung mit nur geringer Hoffnung auf wirtschaftliche und politische Reformen zurückgelassen.
Von Jan Vahlenkamp. In der irakischen Großstadt Dohuk leben neben der kurdisch-sunnitischen Mehrheit auch Araber, christliche Assyrer und Jesiden. Durch den syrischen Bürgerkrieg und den IS-Terror ist das Gouvernement zur neuen Heimat zahlreicher Flüchtlinge geworden.
Im Rahmen ihrer militärischen Operation, die die Türkei gegen PKK-Stellungen im Nordirak durchführt, wurden Dutzende Zivilisten getötet und schwer verwundet.
Auch fünf Jahre nach dem Sieg über den Islamischen Staat kommt der Irak nicht zur Ruhe. Korruption, Misswirtschaft und zahlreiche Milizen plagen das Land.