Von Kazem Moussavi. Die Islamische Republik Iran führt keinen isolierten Krieg gegen die USA. Sie führt einen Krieg gegen die Sicherheitsordnung der gesamten Region.
Von Kamyar Behrang. Der Normalisierungsprozess markiert den Beginn eines Wandels weg von revolutionärer Rhetorik hin zu einer neuen Logik, die auf pragmatischen Überlegungen basiert.
Von Paushali Lass. Pakistan agiert nicht als stabilisierende Kraft, sondern als opportunistischer Akteur, dessen Einfluss derzeit seine diplomatische Glaubwürdigkeit übersteigt.
Von David Isaac. Laut einer Analyse von Elai Rettig gibt es drei Gründe, weshalb die Katastrophenszenarien bezüglich der Ölpreisentwicklung bislang nicht eingetreten sind.
Von Shachar Kleiman. Ägypten hat im aktuellen amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran die Rolle des Vermittlers zwischen Teheran und den Golfstaaten übernommen.
Während Teheran erst eine Ausweitung seiner Offensive am Golf andeutete, nahmen iranische Medien die Meldungen wieder zurück und sprachen von einem Fehler.
Von Shimon Sherman. Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Kuwait, Oman und Bahrain bestehen bislang darauf, eine Politik militärischer Passivität beizubehalten.
Von Mike Wagenheim. Die vom Golf-Kooperationsrat entworfene Resolution gegen den Iran wurde von 135 UN-Mitgliedstaaten unterstützt, was die höchste Zustimmungsrate aller Zeiten darstellt.
In Irakisch-Kurdistan treten nach einer Zeit relativer Ruhe nun erneut islamistische Organisationen auf den Plan, die mit viel Geld aus den Golfstaaten unterstützt werden.
In Israel wird das enge Verhältnis des US-Botschafters in der Türkei zu Erdogan und sein negativer Einfluss auf die Entwicklungen in Nahost mit Sorge verfolgt.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan besuchte Kuwait, Katar und den Oman, um die Rolle und den Einfluss der Türkei in der Golfregion zu stärken.