Von David Isaac. Die Hamas beabsichtigt, Trumps Pläne für die Zeit nach dem Gazakrieg von innen heraus zu untergraben, indem sie den Legislativrat mit ihren Handlangern besetzt.
von Verena Buser. Während permanent »Israelkritik« eingefordert wird, ist von »Palästinakritik« und einem Einspruch gegen innerpalästinensische Gewalt und Unterdrückung wenig zu hören.
Dass die Hamas keine vollständige militärische Niederlage erlitten hat, verringert die Wahrscheinlichkeit einer ideologischen Deradikalisierung des Gazastreifens.
Aktivisten in Gaza haben für den 26. Juni zu Demonstrationen aufgerufen, die sich von bisherigen Protesten gegen die Herrschaft der Hamas unterscheiden.
Von Rawan Osman. Marwan Barghouti ist nicht der palästinensische Mandela. Er ist die Verkörperung einer politischen Kultur, die die Palästinenser dem permanenten »Widerstand« opfert.
Über zweihundert Prominente haben eine Petition zur Freilassung des in Israel zu fünfmal lebenslanger Haft verurteilten Terrorführers Marwan Barghouti unterzeichnet.
Nach wie vor ist die Nachfolge von Mahmud Abbas ungeklärt, was auch die Frage berührt, wer in Zukunft die zivile Verantwortung im Gazastreifen übernehmen könnte.
Von Khaled Abu Toameh. Die Hamas, die den Gaza-Krieg und damit Tod und Zerstörung ausgelöst hat, sollte nicht mitbestimmen dürfen, wie die Küstenenklave in Zukunft regiert wird.
Die öffentliche Stimmung in Gaza beschränkt sich nicht mehr auf die Wahl zwischen den politischen Akteuren Hamas und Fatah, sondern ist auf der Suche nach Alternativen.
Von Israel Kasnett. Die Beförderung von Hussein al-Sheikh zu Abbas‘ Stellvertreter bringt keine Veränderungen in der Politik, der Regierungsführung oder der Führungsdynamik mit sich.
Kurz vor seinem Aufruf zum Mord an Demonstranten erklärte der Al-Jazeera-Analyst, Palästinenser hätten keine Wahl, als »mit den Körpern ihrer Kinder« zu kämpfen.
Von Akiva Van Konigsveld. Anders als viele westliche Medien berichteten, denkt Mahmud Abbas nicht daran, die Gehälter für blutigen Terror zu streichen.