Schlagwort: Doppelte Standards

UNO: Die Top 10 der schlimmsten Entscheidungen 2018

„9. Die UNO macht Erdogans Türkei zum Betreuer von Menschenrechtsaktivisten Im Januar 2018 wählte die UNO das Erdogan-Regime der Türkei, das Menschenrechtsaktivisten, Journalisten und Dissidenten verhaftet, inhaftiert und verfolgt, zum stellvertretenden Vorsitzenden des UN-Ausschusses für Nichtregierungsorganisationen (NGOs), der Menschenrechtsgruppen bei den Vereinten Nationen akkreditiert und deren Aktivitäten betreut. (…) 7.…

Die Doppelmoral der internationalen Gemeinschaft

„Die Türkei betrachtet die kurdische Partei der Demokratischen Union (PYD) in Syrien hauptsächlich als Bedrohung, ähnlich wie Israel die Hisbollah betrachte, sagte vergangene Woche der US-Gesandte für Syrien James Jeffrey. Doch während die internationale Staatengemeinschaft (inklusive der Vereinigten Staaten) im Allgemeinen schweigt, wenn die Türkei droht, eine größere militärische Operation…

Die Israel-Obsession der Vereinten Nationen ist kontraproduktiv

„Als ich vor zwei Jahren zum ersten Mal zu den Vereinten Nationen kam, war ich von diesem monatlichen Treffen ein wenig befremdet. Überraschen war nicht der Umstand, dass die UNO den israelisch-palästinensischen Konflikt erörterte, schließlich handelt es sich um eine Frage des internationalen Friedens und der Sicherheit. Sehr wohl auffallend…

Die Fake-Empörung der Türkei über die Ermordung Khashoggis

Von Uzay Bulut Seit dem Mord am politischen Aktivisten der saudischen Muslimbruderschaft und Kolumnisten der Washington Post, Jamal Khashoggi, im saudischen Konsulat in Istanbul verurteilt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Täter des „grausamen Mordes“, schwört, dass seine Regierung „das Geschehene aufdecken“ werde, und stellt sich als Verfechter der…

„Ein Standardwerk, das auf jeden Lehrplan gehört“

„Es gibt ein Land, das ist scheußlicher als alle anderen. Nein, nicht was Sie denken. Syrien, Afghanistan und Nordkorea sind ganz ok. Wenn es nach der UNO geht, ist kein Land der Welt abscheulicher als Israel. (…) Dieses Verhältnis ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen israelfeindlichen Entwicklung der UNO, die Alex…

Veranstaltung in Tübingen: BDS als „Neuformulierung der Judenfrage“

Am kommenden Donnerstag wird Florian Markl auf Einladung des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Tübingen zu Gast sein, um über die Israel-Boykottbewegung BDS zu referieren. Aus dem Ankündigungstext: „Ihren Selbstdarstellungen zufolge sei die Israel-Boykottbewegung BDS 2005 als Reaktionen auf einen Aufruf der „palästinensischen Zivilgesellschaft“ entstanden, trete bloß für die…

Die Aussonderung von Israel durch Airbnb „riecht nach Antisemitismus“

[caption id="attachment_34944" align="alignleft" width="300"] (Zur Vergrößerung auf Bild klicken)[/caption] „Human Rights Watch drängte Booking.com und andere international Tourismusunternehmen am Dienstag, es Airbnb gleichzutun und Unterkünfte in israelischen Siedlungen im Westjordanland nicht mehr anzubieten. In einem 65seitigen Bericht mit dem Titel ‚Bed and Breakfast on Stolen Land‘, den Human Rights Watch…

Sind nur Israels Konflikte ein Thema für deutschsprachige Medien?

Von Stefan Frank Am 1. und 2. November war der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf Einladung des bulgarischen Ministerpräsidenten Boyko Metodiev Borisov zu Gast beim Treffen der Staats- und Regierungschefs der Craiova-Gruppe in Varna, Bulgarien. Die Craiova-Gruppe ist ein Projekt zur multilateralen regionalen Zusammenarbeit zwischen Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Serbien,…

Die türkische Doppelmoral gegenüber Saudi-Arabien

[caption id="attachment_34282" align="alignleft" width="300"] Quelle: ArtemAugust/Wikimedia Commons.[/caption] „Seit 1992 gab es in der Türkei 25 tote Journalisten, sieben davon unter dem Regime von Erdogan. Seit dem Putschversuch von 2016 wurden in der Türkei 189 Medien geschlossen und mehr als 319 Journalisten verhaftet, mehr als in allen anderen Ländern – und…

Ahmad Mansour: Falsch verstandene Toleranz in der Integrationsdebatte

„Veranstaltungen mit Ahmad Mansour laufen nicht ab wie andere öffentliche Diskussionen. Wenn der Psychologe und Islamismusexperte auftritt, werden Taschen kontrolliert, nur angemeldete Gäste eingelassen und rechts und links der Bühne sitzen zwei diskrete Herren in Zivil: staatliche Personenschützer, die mit hochkonzentriertem Blick die Sitzreihen des Publikums scannen. (…) In dem…

Premiere: Israelische Hymne bei Wettkampf in Abu Dhabi

„Die [israelische Hymne] Hatikvah erklang diese Woche erstmals in den Vereinigten Arabischen Emiraten, als Sagi Muki einen großen Judowettkampf in Abu Dhabi gewann. Die israelische Kultur- und Sportministerin Miri Regev, die den historischen Sieg in Abu Dhabi miterlebte, gratulierte ihm persönlich zu seinem Erfolg. (…) Ein derartiger Wettkampf würde normalerweise…

Die traurige Realität deutscher Israelberichterstattung

[caption id="attachment_25087" align="alignleft" width="300"] Arye Sharuz Shalicar[/caption] „In meiner langjährigen Funktion als Pressesprecher der israelischen Armee hatte ich mit Dutzenden, wenn nicht Hunderten deutschsprachigen Journalisten zu tun – während Krisensituationen täglich. Zugegeben: Ich war immer wieder erstaunt, zu erleben, wie ein ganz bestimmtes Narrativ Ausgangspunkt für die Lagebeschreibung vieler Journalisten…

Gleicher als gleich: Nationalflaggen und religiöse Symbole

Wie viele Staaten dieser Welt zeigen in ihren Nationalflaggen christliche religiöse Symbole? Laut einer Übersicht des Pew-Instituts waren es im Jahre 2014 nicht weniger als 31 von 196 Ländern, darunter Dänemark, Griechenland, Norwegen, Schweden, die Schweiz, Großbritannien und die Slowakei. Wie viele Nationalflaggen beinhalten islamische Symbole? Laut Pew waren es…

Für palästinensische Journalisten gibt es keine Pressefreiheit

„Palästinensische Journalisten, die im Hoheitsgebiet der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland oder in dem von der Hamas kontrollierten Gazastreifen arbeiten, sind weiterhin mit enormen Schwierigkeiten konfrontiert. Eine Arbeit frei von Druck und Einschüchterungsmaßnahmen ist praktisch unmöglich. Kaum eine Woche vergeht ohne Berichte über Beschwerden palästinensischer Journalisten über Schikanen der PA oder…

In Syrien getötete Palästinenser: ohrenbetäubendes Schweigen

[caption id="attachment_30455" align="alignleft" width="300"] Das palästinensische Flüchtlingslager Jarmuk in Syrien wurde im Krieg völlig zerstört.[/caption] „In einem jüngst veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation Aktionsgruppe für Palästinenser in Syrien (AGPS) werden die Fälle von 3.840 Palästinensern dokumentiert, die seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs 2011 getötet worden sind. Das sind viermal so viele…