Die Analyse von Satellitenbildern im Süden und Osten der syrischen Provinz Idlib lässt darauf schließen, dass große Teile des Gebiets inzwischen unbewohnbar sind.
Der Ort Kafranbel wurde zu Beginn des Aufstands für seine oft humorvollen Transparente und Schilder weltweit bekannt. Jetzt hat das Regime ihn zurückerobert.
Während deutsche Außenpolitiker Diplomatie und Gespräche preisen, erfrieren in Idlib Kinder, die von Assads Armee und Russland in die Flucht getrieben wurden.
Schiitische Milizen versuchen sich die Armut im Süden Syriens zunutze zu machen, um mittels finanzieller Anreize junge Kämpfer zum Schutz Assads anzuwerben.
Während die UNO in Syrien nicht viel mehr macht, als konsequenzlose Berichte zu veröffentlichen, hat die EU entschieden, die Situation im Land gleich gänzlich zu ignorieren.