Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit, einer Veranstaltung mit den drei außenpolitischen Sprechern der Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und Neos beizuwohnen.
Die Stimmungsmache gegen Israel in den sozialen Medien hat eine bedrohliche Schärfe erreicht. Postings ersetzen Analyse durch Agitation und Geschichtsrevisionismus.
Auch der ehemalige MSNBC-Moderator Mehdi Hasan geriet in die Kritik, weil er gesagt hatte, der »Völkermord« in Gaza sei in Teilen schlimmer als der Holocaust.
Im Gespräch mit Elisa Mercier spricht der als Schlagzeuger von Ton Steine Scherben bekanntgewordene Musiker Wolfgang Seidel über den Antisemitismus im Kulturbetrieb.
Die Verschiebungen infolge des Gaza-Krieges markieren eine Wende. Diese geopolitische Realität kollidiert fundamental mit dem Weltbild radikaler Israelkritiker.
Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht Michaela Dudley über Antisemitismus, Rassismus und falsche Solidarität sowie über problematische mediale Narrative.
Die Demokratischen Sozialisten veröffentlichten nach dem Waffenstillstand Jerusalems mit der Hamas eine Erklärung, die auf die Zerstörung Israels hinausläuft.
Wenn BDS die Erfolgsmeldung herausgibt, wegen ihres Drucks ziehe sich Carrefour aus mehreren arabischen Ländern zurück, dann stimmt daran buchstäblich nichts.
Von Uzay Bulut. Pakistan betrachtet Kaschmir und Gaza (sowie Israel) als islamische Gebiete, da sie in der Vergangenheit durch muslimische Truppen erobert wurden.
Der Antisemitismus wird von einer Gesellschaft genährt, die noch jedes israelfeindliche Ressentiment als Argument behandelt, über das sich rational diskutieren ließe.
In der Süddeutschen hat Tomas Avenarius mit seinem Kommentar zum 7. Oktober ein Lehrstück dafür geliefert, wie sich sämtliche moralische Kategorien verschieben lassen.