Das jüngste Treffen zwischen dem ägyptischen Präsidenten und dem syrischen Übergangspräsidenten hat Spekulationen über eine Annäherung Auftrieb gegeben.
Von christlicher Seite wird die syrische Verfassungserklärung kritisiert, da sie keine Religionsfreiheit garantiere und die Gefahr einer Islamisierung des Landes in sich berge.
Das Abkommen zwischen der Übergangsregierung in Damaskus und den Kurden hält die Türkei nicht von der Fortsetzung ihrer Militäroperationen in Syrien ab.
Die von Ahmed al-Sharaa angeführte Übergangsregierung hat Berichten zufolge nach der Einigung mit den Kurden auch ein Abkommen mit drusischen Führern abgeschlossen.
Alles wird darauf ankommen, wie die syrische Übergangsregierung auf die im Rahmen der Kämpfe gegen Assad-Loyalisten begangenen Massaker an Alawiten reagiert.
In der Küstenprovinz Latakia ist es zu Hinrichtungen von Alawiten gekommen. Das bringt die Übergangsregierung in Zugzwang, die nun zeigen muss, wie ernst ihre Versuche sind, sich als gemäßigt darzustellen.
Der Oberbefehlshaber der kurdisch geführten Syrian Democratic Forces, Mazloum Abdi, lud den neuen syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa zu einem Besuch nach Rojava ein.
Berichte über Ankaras Absicht, ein Verteidigungsabkommen mit Damaskus abzuschließen, unterstreichen erneut die wachsende Rolle der Türkei auf syrischem Gebiet.
Nach seiner Ernennung wandte sich al-Sharaa in einer Rede zur Übergangsphase an die Bevölkerung. Dennoch es gibt große Bedenken hinsichtlich des Prozesses.
Nach Assads Sturz hat Ahmed al-Sharaa die Macht in Syrien übernommen. Doch wer ist der Mann, der vorgibt, sich vom Dschihadisten zum Pragamtiker gewandelt zu haben?
Moskau versucht, seinen Einfluss in Syrien nach dem Sturz von Baschar al-Assad aufrechtzuerhalten. Das größte Hindernis dafür ist Assads Aufenthalt in Moskau.
Mohammad Mustafa bezeichnete Syrien als Schlüsselland für die palästinensische Sache und forderte die Aufhebung der internationalen Sanktionen gegen Damaskus.