Es gibt Bemühungen in Bagdad, den syrischen Präsidenten al-Sharaa wegen Terrorismusvorwürfen von der Teilnahme am Gipfeltreffen der Arabischen Liga abzuhalten.
In einem Versuch, die Aufhebung der US-Sanktionen zu erreichen, ist Syrien unter bestimmten Bedingungen bereit, seine Beziehungen zu Israel normalisieren.
Nach mehrwöchigen Verhandlungen unterzeichnete die neue Regierung in Damaskus ein Abkommen mit den Kurden, dass allerdings eine Reihe von Frage offenlässt.
Nach einigen Treffen in den letzten Monaten einigten sich die kurdischen Vertreter in Syrien auf einen gemeinsamen Forderungskatalog gegenüber Damaskus.
Die kurdischen Parteien Syriens arbeiten an einem Abkommen, das darauf abzielt, ihre Position zu vereinheilichen und ihre Macht gegenüber Damaskus zu stärken.
Wie der syrische Drusenführer bekannt gab, gebe es keine Einigung mit der bestehenden Regierung in Damaskus, die er in jeder Hinsicht für radikal hält.
Das jüngste Treffen zwischen dem ägyptischen Präsidenten und dem syrischen Übergangspräsidenten hat Spekulationen über eine Annäherung Auftrieb gegeben.
Von christlicher Seite wird die syrische Verfassungserklärung kritisiert, da sie keine Religionsfreiheit garantiere und die Gefahr einer Islamisierung des Landes in sich berge.
Das Abkommen zwischen der Übergangsregierung in Damaskus und den Kurden hält die Türkei nicht von der Fortsetzung ihrer Militäroperationen in Syrien ab.
Die von Ahmed al-Sharaa angeführte Übergangsregierung hat Berichten zufolge nach der Einigung mit den Kurden auch ein Abkommen mit drusischen Führern abgeschlossen.
Alles wird darauf ankommen, wie die syrische Übergangsregierung auf die im Rahmen der Kämpfe gegen Assad-Loyalisten begangenen Massaker an Alawiten reagiert.
In der Küstenprovinz Latakia ist es zu Hinrichtungen von Alawiten gekommen. Das bringt die Übergangsregierung in Zugzwang, die nun zeigen muss, wie ernst ihre Versuche sind, sich als gemäßigt darzustellen.