Chronologisch

Der Iran hat jahrelang gelogen – einer Sanktionsaufhebung steht trotzdem nichts im Weg

Von Florian MarklDer vorige Woche veröffentlichte Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) über mögliche militärische Komponenten des iranischen Atomprogramms hält unmissverständlich fest, woran kein ernst zu nehmender Beobachter noch Zweifel haben konnte: Das iranische Regime betrieb keineswegs ein rein zivilen Zwecken dienendes Atomprogramm, sondern dieses hatte sehr wohl auch militärische Seiten.…

Mit einem Islamischen Staat gegen den anderen?

Während im Westen die Vorstellung umgeht, dass es im Sinne eines effektiven Kampfes gegen den „Islamischen Staat“ jetzt gelte, die syrische Opposition und das Assad-Regime zu einem Waffenstillstand zu bringen, zeigen die Verbündeten des syrischen Diktators offen, wie sie zu diesen Wunschvorstellungen stehen. In einem Video der unter iranischer Kontrolle…

"Kluge Köpfe statt Bomben und Drohnen": Wenn ein historischer Vergleich in die Irre führt

Sehr geehrte Presse-Redaktion,in ihrem Gastbeitrag „Kluge Köpfe statt Bomben und Drohnen“ plädieren Robert Lackner und Florian Traussnig dafür, Flüchtlinge aus Kriegsgebieten nicht als Gefahr zu betrachten, sondern sie als Potenzial für den Kampf gegen den islamistischen Terror und den Wiederaufbau ihrer Herkunftsländer zu sehen. Nation Building könne nicht von außerhalb…

Fatah-Vertreter: Israelis töten ist eine „große Sache"

Abbas Zaki ist Mitglied des Fatah-Zentralkomitees und gehört daher, folgt man einem weit verbreiteten Vorurteil, zu den ‚moderaten‘ Palästinensern, mit denen Israel endlich Frieden schließen müsse. Aber was hat so ein ‚moderater‘ palästinensischer Politiker zu der Serie palästinensischer Terroranschläge gegen Juden zu sagen? „Wer immer beim Töten erfolgreich war, das…

Wenn die UNO mit dem Terror kuschelt

Obwohl sie über einen milliardenschweren Haushalt verfügt, hält sich die UNRWA für unterfinanziert und sammelt deshalb Spenden. Dabei schadet sie den Palästinensern mehr, als sie ihnen nutzt, weil sie die Flüchtlingsproblematik verewigt, statt an ihrer Lösung zu arbeiten. Auch ihre Bildungseinrichtungen für palästinensische Schulkinder sind ein Teil des Problems und…

Erziehung zum Hass auf Israel

Beinahe täglich finden sich neue Belege für die „Kultur des Friedens und der Koexistenz“ der Palästinenser, von der PLO-Chef Abbas bei den Vereinten Nationen sprach. Sei es die Ausstaffierung von Schaufensterpuppen als Messerangreifer, sei es die Benennung von Babies oder öffentlichen Straßen und Plätzen nach Judenmördern und Terroristen, oder der…

Moralische Nachhilfe aus Brüssel

Der deutsche Historiker Michael Stürmer über die von der EU beschlossene Kennzeichnungspflicht für Waren aus israelischen Gemeinden im Westjordanland:„Dass solche Mahnungen und Maßnahmen den dort beschäftigten palästinensischen Arbeitern und Angestellten die Arbeit erschweren oder wegnehmen, darf die Weltpädagogen in Brüssel nicht beirren. Auch nicht, dass es auf diesem Globus nicht…

Khamenei gibt der Jugend Nachhilfe in Sachen Demokratie

Während man sich im Westen der Fantasie hingibt, mit dem ‚moderateren‘ Präsidenten Hassan Rohani könne das iranische Regime ein Partner im Kampf gegen den Terror werden, schrieb der Oberste Führer der Islamischen Republik, Ali Khamenei, einen offenen Brief an die „Jugend Amerikas und Europas“. Darin machte er einmal mehr deutlich,…

BDS: Antisemitismus – mit freundlicher Unterstützung von Wiener Steuerzahlern

Gibt es schon 400.000 oder ‚nur‘ 350.000 Todesopfer in Syrien, 12 oder 14 Millionen Flüchtlinge? Sunniten kämpfen gegen Schiiten, Christen und Yeziden werden ethnisch gesäubert, es flüchten Hunderttausende nach Europa. Nirgendwo im Nahen Osten außerhalb Israels werden elementare Menschenrechte respektiert. Nirgendwo in der arabischen Welt gibt es Gleichberechtigung für Frauen,…

Warum der Westen nicht schuld am IS-Terror ist

In der Welt ärgert sich Torsten Krauel über die „unfassbare Ignoranz der Terrorversteher“:„Abgesehen davon, dass die Geschichtsklitterung vom ewigen Opfergang der Moslems eine Erfindung der Islamisten ist, so wie die Geschichtsklitterung vom ewigen Opfergang Deutschlands eine Erfindung völkischer Nationalisten war: Muss man sich die angebliche Alternativlosigkeit einer terroristischen Antwort auf…

Fatah-Politiker: Wen stören schon ermordete israelische Siedler oder Soldaten?

Im September erklärte PLO-Chef Mahmud Abbas vor der Generalsversammlung der Vereinten Nationen, die Palästinenser träten für eine „Kultur des Friedens und der Koexistenz“ ein. Was führende Köpfe der von Abbas geführten Palästinensischen Autonomiebehörde darunter verstehen, hat unlängst Jibril Rajoub erneut unter Beweis gestellt. 2013 hatte Rajoub, seines Zeichen Mitglied des…

Assad als Partner – wen interessieren da noch chemische Waffen?

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier ließ seinen Gedanken darüber freien Lauf, was in Syrien weiter zu geschehen habe: „Jetzt geht es darum, im nächsten Schritt die Opposition in Syrien zu sammeln und zu besprechen, ob sie sich einen begrenzten Waffenstillstand vorstellen können“. Opposition und Regierungskräfte sollten aufhören, sich gegenseitig zu…

Syriens bewaffnete Rebelleneinheiten: Who is who?

Der Westen will auf der einen Seite den Islamischen Staat (IS) bekämpfen, andererseits aber keinesfalls mit eigenen Bodentruppen in den Krieg in Syrien eingreifen. Einen Schulterschluss mit dem syrischen Regime und dessen Unterstützern einzugehen, wäre nicht nur moralisch widerwärtig und strategisch katastrophal, sondern darüber hinaus auch militärisch sinnlos. Von kurdischen…

Warum die wichtigste islamische Hochschule der Welt den IS nicht verurteilt

Unlängst distanzierte sich der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich in einem Presse-Interview vom islamistischen Terror, indem er erklärte, dieser habe mit dem Islam nicht das Geringste zu tun. Deswegen halte er es eigentlich auch für eine Zumutung, zu Distanzierungen überhaupt gezwungen zu werden. Ähnlich reagierte der Zentralrat der Muslime…

Mit syrischen Truppen gegen den IS? Eine sehr schlechte Idee

Warum nicht auch syrische Regierungstruppen, fragte Frankreichs Außenminister, als er sich öffentlich Gedanken darüber machte, wer im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) als Bodentruppen zur Verfügung stehen könne. Zustimmung erhielt er von der deutschen Verteidigungsministerin, die sich ebenfalls „Teile der Truppen in Syrien“ als Verbündete vorstellen kann. Dass ein…

Von Israel lernen!

„Sollen wir nach den Pariser Anschlägen von Israel lernen? Nein, sicher nicht“, meint ein Journalist auf einem schweizerischen Newsportal. Ihm widersprechend erklärt Stefan Frank auf Audiatur online, warum schon aus der Fragestellung das anti-israelische Ressentiment spricht und setzt sich mit den Argumenten der Feinde des jüdischen Staates auseinander, die ihm…

Die Islamisten und der Koran

Eines der am öftesten und seit den Anschlägen von Paris wieder vermehrt zu hörende Argumente in der Diskussionen über den Islamischen Staat lautet, der IS habe nichts mit dem Islam zu tun. Mögen die Ideologen des Terrors ihre Taten auch noch so oft mit Verweisen auf den Koran zu legitimieren…

Zunehmende Repression durch das iranische Regime

Im Iran geht gerade die größte Verhaftungswelle seit den Protesten gegen die gefälschten Präsidentenwahlen von 2009 vonstatten, ohne dass dies im Westen auch nur zur Kenntnis genommen würde. Da man das iranische Regime als neuen Garanten für Stabilität in der Region und Partner im Kampf gegen den Terror betrachten will,…

Terror gegen Israel: Doppelte Standards

Von Alex FeuerherdtNach wie vor kommt es in Israel täglich zu Angriffen von Palästinensern mit Messern, Autos, Molotow-Cocktails und Schusswaffen. Besonders blutig verlief der vergangene Donnerstag, als erst in Tel Aviv zwei Juden beim Gebet erstochen und wenig später im Westjordanland ein Israeli, ein Palästinenser und ein amerikanischer Tourist aus…

Die Juden, die hinter allem stecken

Eine französische Journalistin, die im zuletzt in die Schlagzeilen geratenen Viertel Seine-Saint-Denis lebt, wollte herausfinden, was die örtlichen Jugendlichen über die Terroranschläge von Paris denken. Konnten die Bilder des Blutbades „sie tatsächlich vollkommen kalt lassen und nicht doch zumindest den Anflug von Ekel hervorrufen oder eine Identifizierungen mit den Opfern?“…