Mena-Exklusiv

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Irans Kriege ruinieren das Land wirtschaftlich

Von Thomas von der Osten-Sacken Der Unmut auf Irans Straßen richtet sich nicht nur gegen ökonomische Misere und politische Repression in der Islamischen Republik, sondern zielt immer wieder auch auf die außenpolitischen Interventionen Teherans. Die Demonstranten fordern ein Ende des militärischen Engagements in Syrien, dem Libanon und Jemen sowie die Einstellung von Finanzhilfen für Terrororganisationen wie die palästinensische Hamas oder…

Bereits 5,5 Millionen Syrer ins Ausland geflohen

Von Thomas von der Osten-Sacken [caption id="attachment_27141" align="alignleft" width="350"] Flüchtlingslager in Moria, Griechenland (© Thomas von der Osten-Sacken)[/caption] Die Provinz Idlib in Nordwestsyrien ist eine der letzten größeren von syrischen Rebellen gehaltenen Gebiete. Zugleich haben dort Hunderttausende von Binnenvertriebenen Zuflucht gesucht, zuletzt etwa viele jener Bewohner Ostaleppos, die 2016 aus der Stadt evakuiert wurden. Eigentlich gehört Idlib zu den Deeskalationszonen…

Ist Irans Revolutionsführer Khamenei jetzt „gemäßigt“?

Nicht nur europäische Politiker wie Sigmar Gabriel oder Federica Mogherini fordern angesichts der Proteste im Iran sowohl das Regime als auch die Demonstranten zur Mäßigung auf – oder werfen wie Emmanuel Macron den Solidaritätsadressen vonseiten Israels und der USA vor, einem Krieg mit dem Iran zuzuarbeiten. Auch die Medienberichterstattung spielt größtenteils das altbekannte Spiel von einer Auseinandersetzung zwischen „Moderaten“ und…

Heldenhafte Frauen kämpfen für Freiheit

Von Khadija Khan Wer unter Ihnen echte Freiheitskämpferinnen sehen will: Schauen Sie auf die Straßen des Iran oder hören Sie der Schachmeisterin Anna Muzychuk zu. Iranische Frauen haben unter Einsatz ihres Lebens diejenigen entlarvt, die Burka und Hijab als vermeintliche „Symbole der Befreiung“ propagieren wollen. Der verzweifelte Versuch des iranischen Volkes, das gegen das islamistische Regime auf die Straße geht,…

Schwedischer Botschafter: Schweden hat seine Juden im Stich gelassen

Von Jewish Telegraphic Agency Der schwedische Abgesandte in Israel sagt, Stockholm habe der jüdischen Gemeinschaft weder einen angemessenen Schutz noch ein Gefühl der Sicherheit vermittelt. [caption id="attachment_27074" align="alignleft" width="350"] Schwedens Botschafter Magnus Hellgren mit Israels Staatspräsident Reuven Rivlin (By Mark Nayman / GPO Israel, CC BY-SA 3.0)[/caption] Den schwedischen Behörden ist es nicht gelungen, die jüdische Gemeinschaft des Landes zu…

Vom Klo in die Hofburg und wieder zurück: So denkt es in Heinz Fischer

Von Thomas Eppinger Kurz vor Weihnachten schrieb der ehemalige Bundespräsident Heinz Fischer einen Gastkommentar für die Wiener Zeitung über die angekündigte Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem, den ein Leser euphorisch als „ganz im Sinne Bruno Kreiskys“ feierte. Das stimmt, wenn auch nicht so, wie der Leser es gemeint hat. Denn Fischers Kommentar steht tatsächlich in der Tradition von Kreiskys…

Demonstranten verhindern Holocaust-Ausstellung in Tunesien

Von Thomas von der Osten-Sacken Spätestens seit vor dem Brandeburger Tor eine Israelfahne auf einer Demonstration verbrannt wurde und danach die Bild-Zeitung einige O-Töne in Berlin einsammelte, ist wieder viel von islamischem Antisemitismus die Rede. Damit wird suggeriert, bei dem Phänomen handele es sich vornehmlich um ein rein religiös grundiertes: der im Nahen Osten und Nordafrika so endemisch verbreitete Hass…

Mehr Theokratie wagen?

Von Stefan Frank Viele Leser sind vielleicht wie der Verfasser schon so alt, dass sie sich noch an das Jahr 2011 erinnern können. Damals gab es in Europa eine Geißlerbewegung, wie man sie seit dem Mittelalter nicht erlebt hatte. Journalisten und Politiker kasteiten sich, weil „wir“ jahrelang Diktatoren unterstützt hätten. Es gab keine konkreten Schuldeingeständnisse; welche moralischen Verfehlungen begangen worden…

Die Mena Watch „Top 10“ im Jahr 2017

Mena-Watch nimmt den Jahreswechsel zum Anlass, unseren Lesern die zehn meistgelesenen Artikel des Jahres 2017 zu präsentieren: 10. Die Frau des Jahres, die den Zionismus hasst „Sie bitten geradezu darum, den A*sch versohlt zu bekommen. Ich wünschte, ich könnte ihnen die Vaginas wegnehmen – sie verdienen es nicht, Frauen zu sein.“ „In Saudi-Arabien gibt es 10 Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub. Und…

Die verschwundenen Flüchtlinge im Libanon

Von Thomas von der Osten-Sacken Laut UNRWA, der UN-Agentur zur Betreuung „palästinensischer Flüchtlinge“, sind 10{a7b8b9982d1bbdc5e1caab033d30320c7a19bdb9cd0371a3252625f5cda85985} der libanesischen Bevölkerung eben „palästinensische Flüchtlinge“: „Rund 450.000 Flüchtlinge sind bei der UNRWA im Libanon registriert.“ Nun muss man wissen, dass „palästinensische Flüchtlinge“ sich per Definition von allen anderen Flüchtlingen auf der Welt grundsätzlich unterscheiden. Ein normaler, d.h. nichtpalästinensischer Flüchtling nämlich ist jemand, der von…

Wer erschoss den beinamputierten Palästinenser Ibrahim Abu Thurayeh?

Von Stefan Frank Die UNO zeigt sich „schockiert“ und verurteilt Israel wegen der angeblichen Tötung eines beinamputierten Mannes, der am Rande von antiisraelischen Protesten ums Leben gekommen ist, und verlangt von Israel eine „Untersuchung“ des Vorfalls – obwohl sie ihr Urteil ja schon gefällt hat. Zahlreiche Zeitungen und Websites in aller Welt berichteten darüber und geben ebenfalls Israel die Schuld.…

Libyen: Zahlen des Grauens

Von Thomas von der Osten-Sacken Alleine im Jahr 2017 sind neuesten Angaben zufolge 700.000 Flüchtlinge nach Libyen gekommen, um von dort weiter nach Europa zu gelangen. Wie viele von ihnen versklavt wurden, denn Sklaverei ist in diesem nordafrikanischen Land inzwischen wieder Alltag, ist unbekannt. Eine nigerianische Menschenrechtsorganisation geht davon aus, dass alleine 25.000 Menschen aus Nigeria entweder als Sex- oder…

Man wird doch wohl noch „Tod den Juden“ schreien dürfen! – Update

Stefans Franks Kritik („Man wird doch wohl noch ‚Tod den Juden‘ schreien dürfen!“) an Liza Ulitzkas Gastkommentar wurde heute in gekürzter Version unter gleichem Titel in der Wiener Zeitung veröffentlicht: Wiener Zeitung: „Man wird doch wohl noch ‚Tod den Juden‘ schreien dürfen!“

Weltuntergang durch Nanotechnologie: Die Israelkritik des Jeff Halper

Von Alex Feuerherdt An der Heidelberger Volkshochschule (VHS) durfte eine israelfeindliche Gruppierung einen Veranstaltung mit einem Referenten durchführen, der den jüdischen Staat bezichtigt, mit unsichtbarer „Nanotechnologie“ einen „Krieg gegen das Volk“ zu führen, was die Gefahr der Vernichtung der gesamten Erdbevölkerung berge. Kritik an diesem Vortrag wies die Leiterin der VHS gleichwohl als „abstrus“ zurück. Auf die Forderung nach Konsequenzen…

Man wird doch wohl noch „Tod den Juden“ schreien dürfen!

Von Stefan Frank Wer in Europa heutzutage „Tod den Juden!“ oder etwas Ähnliches ruft, gehört zu einer unterdrückten Minderheit: Er läuft Gefahr, Opfer des Antisemitismusvorwurfs zu werden. Auf diesen Skandal macht die Kultur- und Sozialanthropologin Liza Ulitzka in einem Beitrag für die Wiener Zeitung aufmerksam. Ulitzka ist ehrlich empört darüber, dass „man in Österreich und Deutschland“ „entsetzt“ „auf die ‚judenfeindlichen…