Mena-Exklusiv

Alle News, aktuelle Beiträge und Reportagen dieser Kategorie wurden von renommierten Autoren exklusiv für Mena-Watch verfasst und sind auf keiner anderen Seite im Netz zu lesen.

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Das Dilemma von Gaza

Von Thomas von der Osten-Sacken In seinem Artikel  „Der Marsch der Rückkehr. Ein Fazit“ kritisiert Thomas Eppinger auf Mena-Watch völlig zu recht die verrückte und falsche Wahrnehmung so vieler Europäer, dass es sich bei den Ereignissen am Grenzzaun des Gazastreifens um friedliche Proteste gehandelt habe, die böswillig von israelischen Soldaten zusammen geschossen worden seien. „Dieser Tag (war) vor allem eines:…

Die Welt muss die Wahrheit sagen: Es wird keine „Rückkehr“ geben

Von David Horovitz Palästinenser werden mobilisiert wegen eines ‚Rechts‘, das sie nicht haben, und wegen einer ‚Rückkehr‘, die es nie geben wird. Warum besteht die internationale Gemeinschaft darauf, die Hamas weiterhin bei der Täuschung der Massen zu unterstützen? Nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen an der Grenze zum Gazastreifen mit zahlreichen palästinensischen Toten schuldet die Welt den Palästinensern einige schmerzhafte, jedoch einfache…

Der Marsch der Rückkehr. Ein Fazit

Man kann sich der Wucht der Bilder schwer entziehen. Junge Araber auf der Flucht vor Tränengas, brennende Reifen, dichte Rauchschwaden, zwei schwarz vermummte Frauen, die neue Reifen ins Feuer tragen, zwei kleine Buben, die Steine in Richtung Grenze werfen, eine junge Soldatin in Kampfmontur, die ihren Blick in eine unsichere Zukunft richtet, ein wütender junger Kämpfer im T-Shirt, der im…

Buchpräsentation in Wien: „Vereinte Nationen gegen Israel“

Vor Kurzem ist im Berliner Verlag Hentrich & Hentrich das Buch „Vereinte Nationen gegen Israel. Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert“ erschienen. Die Mena Watch-Mitarbeiter und -Autoren Alex Feuerherdt und Florian Markl widmen sich darin ausführlich der Obsession, mit der sich die Vereinten Nationen mit Israel beschäftigen. Kein anderes Land steht bei den Vereinten Nationen so oft am Pranger…

Deutsche Medien und Israel: Sack und Asche statt Eurovisions-Feier?

Von Alex Feuerherdt Der „Große Rückkehrmarsch“ der Palästinenser ist vorbei, die gegen Israel gerichteten medialen Reflexe aber gehen munter weiter, trotz offenkundigster Widersprüche. Eine kleine Presseschau anhand ausgewählter Tiefpunkte der vergangenen Tage. Es ist ein Muster, das in der medialen Berichterstattung wiederkehrt, wann immer Israel mit militärischen Mitteln gegen Palästinenser vorgeht: Völlig unverhältnismäßig soll es sein, was die israelische Armee…

Ausgang der Irak-Wahlen: Teheran schickt seinen Mann fürs Grobe

Von Thomas von der Osten-Sacken [caption id="attachment_16856" align="alignleft" width="350"] Muqatada al-Sadr[/caption] Die irakische Wahlkommission hat die Ergebnisse die landesweiten Ergebnisse inzwischen veröffentlicht: Der überraschende Sieger ist die von Muqatada al-Sadr und den Irakischen Kommunisten (ICP) angeführte Sayirun-Liste, die einen dezidiert irakisch-nationalistischen Wahlkampf geführt hatte, der sich sowohl gegen den Iran als auch die USA richtete. Schlechte Nachrichten sind dies vor…

Irans langer Arm reicht bis in die ARD

Von Stefan Frank Als die iranische Regierung vor zwei Jahren eine Ausstellung mit Cartoons über den Holocaust abhielt, kam ARD-Korrespondent Reinhard Baumgarten ins Schwärmen, angesichts der „Pluralität“, die es im Iran gebe: Dort finde man noch Leute, die sich die „künstlerische Freiheit“ herausnähmen, an „Tabu- und an Reizthemen“ zu „kratzen“, „die im Westen so nicht akzeptiert“ würden, u.a. eben „das…

Gaza: Warum eine „unabhängige Untersuchung“ eine Farce wird

Von Florian Markl Auf dem internationalen Parkett mehren sich die Stimmen, die eine „unabhängige Untersuchung“ der Vorfälle der vergangenen Tage an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel fordern. Israel lehnt dieses Unterfangen ab – und das mit gutem Grund. Denn schon bevor überhaupt irgendetwas untersucht wurde, verurteilen sogenannte Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen Israels „himmelschreiend exzessiven Einsatz von Gewalt“. Der…

Erdogan schießt sich auf „Spekulanten, Zinslobbys und Türkeifeinde“ ein

Von Thomas von der Osten-Sacken Hannah Arendt notiert in den „Elementen und Ursprüngen totaler Herrschaft“, dass viele Diktatoren ein „offensichtliches Desinteresse für wirtschaftliche Belange“ an den Tag legen würden. Und in der Tat verblüfft dieser Tage einmal mehr, wie sehr einerseits wirtschaftliche Probleme und soziale Not etwa im Iran und der Türkei den Alltag unzähliger Menschen dominieren, in beiden Ländern…

70 Jahre Israel: Happy birthday und L‘chaim! (5)

Dies ist der letzte Teil einer 5-teiligen Serie zu Israels 70-jährigem Bestehen. Links zu den anderen Teilen finden Sie am Ende des Texts. Jede Grenze dieser Welt erzählt eine Geschichte von Siegen und Niederlagen. Jede Grenze dieser Welt wurde mit Blut gezeichnet. Israel hätte eine Ausnahme sein können. Die ersten Grenzen dieses Staates zeichneten die Vereinten Nationen mit Zweidrittel-Mehrheit am…

Nach den Wahlen im Irak: „Bagdad ist frei, Iran raus, raus, raus!“

Von Thomas von der Osten-Sacken Lange bevor ein vorläufiges Endergebnis der Parlamentswahlen überhaupt vorlag, warfen sich in Irakisch-Kurdistan die verschiedenen Parteien Manipulationen und Fälschungen vor. Schon als in der Nacht nach der Wahl erste Zwischenergebnisse publiziert wurden, rieben sich viele Kurden die Augen: Denn den Zahlen zufolge sollen die beiden dominierenden Parteien, die die Region seit 1991 regieren – die Demokratische…

Kein nukleares Wettrüsten wegen Israel

Sehr geehrter Herr Frey, in ihrem Standard-Kommentar über Trumps Nuklearpolitik schreiben Sie, diese könne „nur das Wettrüsten im Nahen Osten anheizen, zu dem auch Israel viel beigetragen hat“. Sofern sich dies auf ein atomares Wettrüsten bezieht, zeigt der Blick auf die vergangenen Jahrzehnte, dass schlicht das Gegenteil zutraf. Allgemein geht man davon aus, dass Israel seit den späten 1960er-Jahren über…

Amnesty International und die anti-israelische „Nakba“-Propaganda

Von Alex Feuerherdt Folgt man Amnesty International, dann sind die antisemitischen Ausschreitungen im Rahmen des „Großen Rückkehrmarsches“ der Palästinenser im Gazastreifen lediglich so etwas wie ein Happening, während die israelische Reaktion darauf schreiendes Unrecht darstellt. Damit macht sich die Menschenrechtsorganisation die palästinensische „Nakba“-Propaganda zu eigen und delegitimiert den jüdischen Staat – nicht zum ersten Mal. Es ist bereits ein grundlegender…