Mena-Exklusiv

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Die Hisbollah hat ernste Probleme – aber es gibt ja noch die Europäer

Von Florian Markl Die libanesische Terrororganisation Hisbollah und ihre iranischen Sponsoren sind durch amerikanische Sanktionen gehörig unter Druck geraten. Wie gut aus ihrer Sicht, dass es noch die Europäer, allen voran die Deutschen gibt, die stets darum bemüht sind, ihnen unter die Arme zu greifen. Der Aufritt von Hassan Nasrallah war durchaus ungewöhnlich. Immer wieder meldet sich der Hisbollah-Generalsekretär aus…

Warum Hisbollahchef Nasrallah in Israel für Recycling wirbt

Von Stefan Frank Mit Hassan Nasrallah, dem Chef der libanesischen Terrororganisation Hisbollah, wirbt das israelische Non-Profit-Unternehmen ELA in Tel Aviv für mehr Recycling von Plastikflaschen. Mehrere englischsprachige israelische Zeitungen und Websites – darunter die Jerusalem Post, Haaretz und die Times of Israel – haben darüber im Februar berichtet. Fotos zeigen ein Plakat, das sich über die gesamte Seitenfassade des zentral…

Wie US-Demokraten Antisemitismus in den eigenen Reihen entschuldigen

Ilhan Omar, die demokratische Kongressabgeordnete, die mittlerweile für ihre antisemitischen und antizionistischen Aussagen schon regelrecht bekannt ist, sorgt einmal mehr für Schlagzeilen. Bereits im Januar wurden einige ihrer Twitter-Beiträge, die den jüdischen Staat dämonisieren, öffentlich kritisiert, was sie jedoch nicht davon abhielt, im Februar über die pro-israelische Gruppe AIPAC („Amerikanisch-israelischer Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten“) zu twittern – und der Organisation vorzuwerfen,…

Hisbollah: Deutschland will Terrororganisation mit Kuschelkurs zähmen

Von Stefan Frank Hassan Nasrallah, der Chef der libanesischen Terrororganisation Hisbollah, hat seine Anhänger zu Spenden aufgerufen, da seine Organisation infolge westlicher Sanktionen unter finanziellen Druck gekommen sei. Das berichten der katarische Medienkonzern al-Jazeera und die jordanische Tageszeitung Jordan Times. Nasrallahs Aufruf erfolgte in einer am Freitag, den 1. März, übertragenen Fernsehansprache – nur wenige Tage nachdem Großbritannien angekündigt hatte,…

Aneinanderreihung falscher Behauptungen: „profil“ über Israel

Sehr geehrte profil-Redaktion, Tessa Szyszkowitz behauptet in ihrem Artikel „Auf dem rechten Weg“, Israels Premier Netanjahu sei vor der Anfang April stattfindenden Parlamentswahl „ein Wahlbündnis“ mit einer rechtsextremen Kleinpartei eingegangen. Tatsächlich hat sich Netanjahu zwar persönlich dafür eingesetzt, dass sein bisheriger Koalitionspartner, die Partei „Jüdisches Heim“, eine gemeinsame Liste mit den Rechtsextremen von „Jüdische Stärke“ („Otzma Yehudit“) bildet – ein…

Algerien: Proteste gegen Präsidenten weiten sich aus

Von Thomas von der Osten-Sacken Am gestrigen Freitag fand die bislang größte Demonstration gegen die erneute Nominierung des algerischen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika statt. Nicht nur in der Hauptstadt Algier, sondern an unzahligen anderen Orten in Algerien und auch Frankreich gingen Zehntausende auf die Straße. Längst ist in der Region von einem  „algerischen Frühling“  die Rede und Gäste in Talkshows spekulieren…

Abbas' Fatah-Partei gibt Juden Mitschuld an Holocaust

Von Stefan Frank [caption id="attachment_37492" align="alignleft" width="350"] Quelle: Screenshot PMW[/caption] Juden hätten es aufgrund ihres Charakters verdient gehabt, im Holocaust getötet zu werden – das soll die Fatah von PA-Präsident Mahmud Abbas am 27. Februar in einem inzwischen gelöschten Post auf ihrer offiziellen Facebookseite verbreitet haben, wie die Jerusalem Post unter Berufung auf die Medienbeobachtungsstelle Palestinian Media Watch (PMW) berichtet.…

Lustige Antisemiten. Eine Belgienkritik

Während „Israelkritiker“ ein richtiger Beruf geworden ist, herrscht ein eklatanter Mangel an Belgienkritikern. Diese Marktlücke will gefüllt werden.

Libanon: „Abschaffung der Kinderehe verstößt gegen die Sharia“

Von Stefan Frank In der libanesischen Hauptstadt Beirut haben am 2. März Hunderte Menschen gegen Kinderehen protestiert. Das berichtet die französische Tageszeitung Le Figaro unter Berufung auf einen Fotografen der Nachrichtenagentur AFP, der vor Ort war. Dem Bericht zufolge zogen die Demonstranten trotz strömenden Regens zu dem im Stadtzentrum gelegenen Parlament. Nach Angaben des AFP-Fotografen nahmen viele Frauen, aber auch…

ISIS Succeeded with its Genocide Against the Yazidis

Interview with Suzn Fahmi from Jinda organization in Dohuk [caption id="attachment_37381" align="alignleft" width="350"] Suzn Fahmi (Photo: Thomas von der Osten-Sacken)[/caption] Suzn Fahmi is helping Yazidi returnees from IS-captivity. Thomas von der Osten-Sacken spoke with her about the last days of the IS-Khalifat and the fate of Yazidis in Iraq. Q: How do you see the situation after ISIS has almost…

Der IS hat einen erfolgreichen Genozid an den Jesiden begangen

Ein Gespräch mit Suzn Fahmi vom Jinda Center in Dohuk [caption id="attachment_37381" align="alignleft" width="350"] Suzn Fahmi (Foto: Thomas von der Osten-Sacken)[/caption] Das Kalifat des Islamischen Staates (IS) ist so gut wie besiegt. Aber noch immer werden Tausende von Jesiden vermisst. Suzn Fahmi arbeitet als Projetkoordinatorin für das Jinda-Center in Dohuk und betreut seit über drei Jahren jesidische Mädchen, die vom…

Bericht des UN-Menschenrechtsrats: Das nächste Stück im absurden Theater

Von Alex Feuerherdt Eine vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzte Untersuchungskommission hat ihren Bericht zum „Großen Rückkehrmarsch“ der Palästinenser und der israelischen Reaktion darauf vorgelegt. Wie nicht anders zu erwarten, wird der jüdische Staat schwerster Verbrechen bezichtigt, während die Dominanz von Terrorgruppen bei den Ausschreitungen in Abrede gestellt wird. Schon die Grundlagen des Dokuments sind in vielerlei Hinsicht mehr als zweifelhaft. Zeichnen sich…

Die Schleimspur der deutschen Beschwichtigungspolitik

Von Thomas Eppinger „Sie haben im Namen aller Deutschen dem iranischen Regime gratuliert, doch das dürfen Sie nicht tun. Als deutscher Staatsbürger sage ich Ihnen: Nicht in meinem Namen! Sie haben die falschen Signale sowohl an das Regime im Iran, an die demokratische Opposition im Land und im Exil, an die zehntausenden Opfer dieses Regimes und ihre Angehörigen, als auch…

Herzlichen Glückwunsch, islamische Republik!

Die Telegramme deutscher Bundespräsidenten zwischen 1980 und 2019 an iranische Präsidenten sind jetzt öffentlich. Die Lektüre der gesammelten Gratulationen ist schwer zu ertragen.