Attentäter wollte einen der liberalsten Ort der Türkei treffen

reina„Hier reiht sich Klub an Klub, Bar an Bar. Mit dem ‚Reina‘ als Königin. Die Sessel und Tische weiß, bunte Lichteffekte streichen darüber, man tanzt am Wasser, dessen Wellen schimmern. Niemand feiert ausgelassener und schöner als die türkische Jugend, Techno wummert. Und wenn die türkischen Popsongs kommen, dann singen sie alle, jedes Wort kennen sie auswendig. Es war der eine Ort, an dem man unbedingt einmal gewesen sein muss, wo man gesehen werden musste. Die Istanbuler Schickeria ist dort, die Türkpop-Superstars gaben dort Konzerte. Tarkan natürlich auch.

Das ‚Reina‘ war für mich der liberalste Ort der Türkei, der am wenigsten fromme oder islamische Ort. Wahrscheinlich war dieses Gefühl das Ziel desjenigen, der in der Neujahrsnacht zwischen die Tanzenden stürmte und um sich schoss.“ (Boris Kalnoky: „Das ‚Reina‘ war für mich der liberalste Ort der Türkei“)

Türkische Behörden gehen gegen LGBTQ-Organisationen und HIV-Selbsthilfegruppen vor

Der türkische Justizminister erklärt, gegen 162 Verdächtige, neun Vereine und dreizehn Unternehmen werde ermittelt, um »Kinder, die Institution der Familie und die öffentliche Ordnung« zu schützen. Die türkischen Behörden gingen in der Nacht von Samstag auf Sonntag hart gegen mehrere LGBTQ-Gruppen und Einzelpersonen vor. Dabei nahmen sie Dutzende Mitglieder fest,…

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