„Wenn es gelingt, Assad abzusetzen, könnte nach Moskauer Logik in Russland bald etwas Ähnliches passieren.“ Der russische Generalstabschef Gerassimow beschrieb auf der Sicherheitskonferenz in Moskau auch die Ereignisse in Syrien als eine Farbrevolution, die zu einem Krieg geführt habe. Dem Thema wurde eine ganze Diskussion gewidmet, bei der sich russische Generäle darauf einigten, dass Farbrevolutionen im Grund ein Kriegsmittel gegen ein Land seien und deshalb grundsätzlich von der Armee bekämpft werden müssten. Auch in westlichen Beobachterkreisen heißt es, Moskau hänge nicht an der Person Assad. Doch Putin prüft in seiner Politik ständig, wie weit er gehen kann. Wenn er Assad nicht opfern muss, dann wird er das auch nicht tun.“ (hier)
Die Kurden – wieder einmal fallen gelassen
Die jüngsten Entwicklungen in Syrien und im Irak zeigen, wie die Kurden fallengelassen werden, wenn man sie – wie nach dem Kampf gegen den IS – nicht mehr benötigt.