In den Häfen sitzen unzählige Schiffe voller lebenswichtiger Güter für die Bevölkerung fest, doch durch den Mangel an ausländischer Hartwährung kann das Regime die Importe nicht bezahlen.
Trotz wiederholter Versprechen der Regierung, »bald« eine Stärkung der angeschlagenen Landeswährung zu garantieren, ist der iranische Rial am Montag erneut auf einen historischen Tiefstand gefallen.
Die Inflation im Iran steigt aufgrund einer Trickserei der Regierung, sich von der Zentralbank Geld auszuleihen, das diese drucken muss, womit sich die umlaufende Geldmenge erhöht.
Das schwere Erdbeben, das den Südosten der Türkei erschütterte, wird die Wirtschaft des Landes, die sich in einer ohnehin schon schwierigen Situation befindet, weiter schwächen.
Abseits eher skurril anmutender Vorschläge von Ratenzahlungen für Bücher hat die ägyptische Bevölkerung sehr viel größere Sorgen: Eine rapid fallende Landeswährung und die damit einhergehende Teuerung in allen Lebensbereichen.
In jüngsten Maßnahmen gegen die Teuerung und den Währungsverfall versucht die Regierung von Ebrahim Raisi, Dollar in den Devisenmarkt zu pumpen und Gold an der Börse zu verkaufen.
Die wirtschaftliche Lage befindet sich in einem alarmierenden Zustand, die Währung ist auf einen historischen Tiefstand gefallen und die Inflation so hoch wie nie.
Das Ministerium für Genossenschaften, Arbeit und soziale Wohlfahrt der Islamischen Republik warnte kürzlich vor dem steigenden Absturz der iranischen Mittelschicht in die Armut.
Die Proteste im Iran wurden am Sonntag vor allem durch landesweite Streiks von Lkw-Fahrern, Protestkundgebungen an Universitäten und nächtliche Straßenkundgebungen fortgesetzt.