Schlagwort: Wirtschaft

Kommt es zur Einsetzung eines „Militärpräsidenten“ im Iran?

„Von den Protesten einmal abgesehen ist die Islamische Republik mit zahlreichen sozioökonomischen und politischen Problemen konfrontiert. Dazu gehören die rasante Abwertung der Währung, eine sich verschlimmernde Dürre und die zunehmende militärische Verstrickung in Syrien. Bislang ist es der Regierung nicht gelungen, die Ursachen dieser Probleme zu beheben. Angesichts dieser zunehmenden…

Jüdischer Nationalfonds kämpft gegen Schäden des Gaza-Feuerterrors

Von Stefan Frank Die Wüste zum Blühen bringen, das war der Traum des Zionismus. Ein Traum, der in Israel zur Wirklichkeit wurde, durch über hundert Jahre mühevolle Arbeit. Heute ist der jüdische Staat das wohl einzige Land der Welt, in dem die Waldfläche seit Beginn des 20. Jahrhunderts nicht abgenommen…

Libanon versucht, Hisbollah-Drogenhändler in Paraguay zu schützen

[caption id="attachment_31079" align="alignleft" width="300"] Nader Mohamad Farhat[/caption] „Wenige Tage nach dem Rückzug der Trump-Administration aus dem Atomabkommen mit dem Iran hat Washington im Rahmen seiner Offensive gegen Teheran und seine Stellvertreter seine Sanktionen gegen die Hisbollah verschärft. Dennoch bleibt die Politik der USA der libanesischen Terrorgruppe gegenüber uneinheitlich. Indem das…

Proteste wegen Wirtschaftskrise: Saudi-Arabien unterstützt Jordanien

„Der saudische König Salman bin Abdulaziz Al Saud hilft seinem Amtskollegen, dem jordanischen König Abdullah dabei, eine von den Saudis mitverursachte Krise zu bewältigen. Wie auch immer die Motivation und das Timing der Saudis zu erklären sein mögen, so tun sie jedenfalls recht daran, denn die Stabilität Jordaniens ist für…

Europa schreckt vor ökonomischen Vereinbarungen mit dem Iran zurück

„Zwar hat die Europäische Union erklärt, sie werde Unternehmen schützen, die trotz der US-Sanktionen mit dem Iran Handel treiben. Doch zugleich schrecken sich ihre Institutionen vor jenen Verbindungen zurück, die erforderlich wären, um das Atomabkommen vom Juli 2015 aufrechtzuerhalten. Die EU erklärte Anfang der Woche, sie habe Richtlinien für ‚Blockademaßnahmen‘…

Die Liebe der deutschen Wirtschaft zu Diktaturen

„Für Deutschland wäre es ohnehin Zeit zu einer realistischeren Politik. Unter dem Einfluss schlechter Berater wie Michael Lüders oder Udo Steinbach hat sich die deutsche Wirtschaft wiederholt zu eng mit instabilen Regimes im Nahen Osten liiert. Ich habe noch von einer Veranstaltung in Hamburg 2011, in der ich mit Steinbach…

Jordanien: Demonstranten fordern Sturz der Regierung

„Nach wütenden Protesten in dem verarmten Land, wies der jordanische König Abdullah II. die Regierung am Freitag Regierungsvertretern zufolge an, neue Preissteigerungen für Kraftstoff und Strom auszusetzen. Vorangegangene Preissteigerungen hatten Unruhen in Jordanien ausgelöst. Das Land hat eine Bevölkerung von 9,5 Millionen Menschen, verfügt über wenige eigene Ressourcen und wird…

Mit Geld des EU-Steuerzahlers gegen Israel

Von Alex Feuerherdt Das israelische Ministerium für öffentliche Sicherheit führt in einem Bericht 17 europäische und palästinensische NGOs auf, die von der EU finanziell kräftig gefördert werden, obwohl sie an einer Vielzahl von Aktivitäten für einen Boykott und die Delegitimierung Israels beteiligt sind und teilweise sogar terroristische Organisationen unterstützen. Das…

Wegen Iranpolitik: Saudi-Arabien stoppt deutsche Wirtschaftsaufträge

„Saudi-Arabien ist tief verärgert über die Berliner Politik im Nahen Osten, vor allem über die deutsche Haltung gegenüber Iran. Der neue Thronfolger Mohammed bin Salman verhängte deshalb einen internen Vergabestopp für Regierungsaufträge. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.) Nach SPIEGEL-Informationen sind Großkonzerne wie Siemens, Bayer und Boehringer…

Erdogan schießt sich auf „Spekulanten, Zinslobbys und Türkeifeinde“ ein

Von Thomas von der Osten-Sacken Hannah Arendt notiert in den „Elementen und Ursprüngen totaler Herrschaft“, dass viele Diktatoren ein „offensichtliches Desinteresse für wirtschaftliche Belange“ an den Tag legen würden. Und in der Tat verblüfft dieser Tage einmal mehr, wie sehr einerseits wirtschaftliche Probleme und soziale Not etwa im Iran und…

Tunesien: Sparprogramme könnten zu politischer Krise führen

„Tunesien wird oft als die einzige Erfolgsgeschichte des Arabischen Frühlings von 2011 gepriesen. Doch läuft es Gefahr, durch Austeritätsmaßnahmen lahmgelegt zu werden, von denen Kritiker meinen, sie gefährdeten das demokratische Experiment in dem Land. Wissenschaftler und Ökonomen warnen seit Jahren davor, dass die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Tunesiens den politischen Fortschritt in…

Iranische Wirtschaft ähnelt der sowjetischen vor dem Zusammenbruch

„Der Wert des iranischen Rial wird weiter sinken. Er ist eine sehr anfällige, halbgare Währung, die innerhalb und außerhalb des Landes unter Druck steht. Mittelbare Sanktionen setzen ihm erheblich zu. Unterdessen hält die Misswirtschaft der iranischen Regierung an. Es sind keine nennenswerten politischen Schritte zur Reform der Wirtschaft und des…

Sanktionsdrohungen: Ölhändler meiden Geschäfte mit dem Iran

„Angesichts der Signale von US-Präsident Donald Trump, die darauf hindeuten, dass er das Atomabkommen mit dem drittengrößten OPEC-Produzenten aufkündigen werde, haben manche Ölhändler bereits begonnen, Geschäfte mit dem Iran zu meiden. Auf Befragen gaben sechs Firmen, die im Nahen Osten Öl kaufen und verkaufen, an, Händler seien nicht bereit, Verträge…

Der Iran auf dem Kurs Venezuelas in die Armut

Von Stefan Frank Als Reaktion auf den rapiden Wertverlust der iranischen Währung – dem Rial – ergreift das Regime in Teheran mehr und mehr verzweifelte Maßnahmen. Seit September hat der Rial gegenüber dem US-Dollar mehr als ein Drittel seines Werts eingebüßt. Im April hat sich der Wertverlust noch einmal beschleunigt.…

Wachmänner auf Tourismusmesse: Antisemitismus statt Schutz

Von Alex Feuerherdt Auf einer Tourismusmesse in Berlin haben Wachleute, die eigentlich für die Sicherheit der Aussteller sorgen sollten, an einem israelischen Stand für einen antisemitischen Eklat gesorgt. Nur ein Einzelfall oder Ausdruck eines grundlegenden Problems mit der Sicherheitsbranche in der deutschen Hauptstadt? [caption id="attachment_28780" align="alignleft" width="179"] Quelle: Wikipedia[/caption] „Vor…