Von Kazem Moussavi. Die Verfolgung und Ermordung Homosexueller ist kein Randaspekt des Teheraner Regimes, sondern zentraler Bestandteil der Ideologie der Islamischen Republik Iran.
Angesichts des mangelnden Erfolgs der bisherigen Pläne von US-Präsident Trump stellt sich die Frage, wie lange man sich noch an die Absichtserklärung mit dem Iran erinnern wird.
Teheran habe Washington zum Rückzug gezwungen, sagte Irans Parlamentspräsident Ghalibaf, während sich Außenminister Araghchi mit hochrangigem Hamas-Vertreter traf.
Die Erklärung erfolgte einen Tag, nachdem US-Vizepräsident JD Vance behauptet hatte, der Iran habe zugestimmt, die Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde wieder zuzulassen.
Der iranische Präsident Masoud Peseschkian äußerte sich just zu dem Zeitpunkt, als die Verhandlungsdelegationen der USA und des Iran in der Schweiz eintrafen.
Viele sehen in der Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran einen schweren Fehler. Historiker Michael Wolffsohn plädiert für eine differenzierte Betrachtung.
Die Vermittler erklärten, die USA und der Iran hätten sich auf einen Fahrplan zur Erzielung eines endgültigen Abkommens innerhalb von sechzig Tagen geeinigt.
Die Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran begannen am Sonntag in der Schweizer Stadt Luzern, wie das katarische Außenministerium bekannt gab.