Der Gesandte wurde entlassen, weil er eine Sicherheitsratsresolution ausgearbeitet hatte, die den US-Friedenplan für Israel und die Palästinensern verurteilt.
Vor allem islamistische Parteien verlieren in der arabischen Welt zunehmend an Vertrauen. Dafür steigt die Zahl derer, die sich als „nicht religiös“ bezeichnen.
Von den ehemals 100.000 Juden leben heute noch ca. 2.000 in Tunesien. Von einer Normalisierung der Beziehungen zum jüdischen Staat will der neue Präsident nichts wissen.
Da keine der Parteien die absolute Mehrheit erringen konnte, muss das Land von einer Koalition geführt werden, deren Bildung schwierig werden könnte. [caption id="attachment_48272" align="alignleft" width="300"] Ennahdha-Vorsitzender Rached Ghannouchi (Quelle: Parti Mouvement Ennahdha, CC BY 2.0)[/caption] „Die Umfrage bei den [am vergangenen Sonntag stattfindenden] landesweiten Parlamentswahlen deuten darauf hin, dass…
[caption id="attachment_47467" align="alignleft" width="300"] Quelle: Freedom House, CC BY-SA 2.0[/caption] „Der konservative Juraprofessor, Kais Saied, führt die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Tunesien mit 19{a7b8b9982d1bbdc5e1caab033d30320c7a19bdb9cd0371a3252625f5cda85985} der Stimmen an, wie die Wahlkommission am Montag nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte. Nach der Auswertung von etwas mehr als einem Viertel der abgegebenen Stimmen, liegt…
[caption id="attachment_46722" align="alignleft" width="300"] Quelle: Emna Mizouni, CC BY-SA 4.0[/caption] „Es ist keine Überraschung, dass der Tod von Präsident Beiji Caid Essebsi, der eine vorgezogene Präsidentschaftswahl auslöste, die tunesische Demokratie grundlegend durcheinander bringt. (…) Die diesjährigen Wahlen – die zweiten freien Wahlen seit der Revolution von 2011 – werden die wahre…
[caption id="attachment_40548" align="alignleft" width="300"] Quelle: Facebook[/caption] „Ein langjähriger Menschenrechtsanwalt, der als erster schwuler Kandidat des Landes für die Präsidentschaft Tunesiens kandidiert, sagt, er werde von radikalen islamistischen Gruppierungen bedroht. Mounir Baatour, der Gründer der Liberalen Partei Tunesiens, kündigte erst kürzlich seine Kandidatur für das Präsidentenamt an und schwor, Gerechtigkeit und…
[caption id="attachment_41371" align="alignright" width="300"] Die große Moschee in Mekka (Quelle: Basil D Soufi/CC BY-SA 3.0)[/caption] „Die steigende Zahl ziviler Todesopfer, die durch saudische Bomben im Jemen getötet wurden, das entsetzliche Attentat auf Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul und Riads aggressive Herangehensweise an die Iran-Krise haben einige sunnitische Verbündete…
[caption id="attachment_41324" align="alignright" width="300"] Albert Memmi, in Tunesien geborener Jude, schrieb über seine Erfahrungen in den linken Pariser Salons. (Claude Truong-Ngoc/CC BY-SA 4.0)[/caption] „Die Verdrängung der Juden der arabischen Welt ruft im Westen Gleichgültigkeit oder Unbehagen hervor. Es bleibt allerdings schwierig, eine Gesellschaftsordnung zu benennen, in der die Demütigung eine…
[caption id="attachment_40548" align="alignleft" width="300"] Quelle: Facebook[/caption] „Trotz der aufgeheizten Stimmung bleibt [Mounir] Baatour der erste offen schwule Mann, der in einem muslimischen Land für das Präsidentenamt kandidiert und sich unnachgiebig auf die bevorstehende Aufgabe konzentriert. Der Weg, der zur Wahl im November führt, verspricht kein leichter zu werden. Homosexualität selbst…