Die türkischen Expansionsbestrebungen im Mittelmeer wecken die feuchten Träume türkischer Nationalisten – und rufen die Kontrahenten der Türkei auf den Plan.
Das Treffen in Kuala Lumpur zeigte erneut: Die viel beschworene Einheit der islamischen Welt existiert nicht – stattdessen gab es jede Menge Propaganda.
Entgegen früherer Beteuerungen will der türkische Präsident Zugriff auf die von Kurden kontrollierten Ölvorräte im Nordosten Syriens, um seine Umsiedlungspläne zu finanzieren.
Mit der Spaltung der AKP bröckelt Erdoğans Macht. Doch die Abtrünnigen sind alte Parteikader der islamischen Bewegung. Die künftige Entwicklung der Türkei ist ungewiss.
Die neue Zukunftspartei erinnert an eine AKP ohne Erdoğan. Grundlegende Änderungen der türkischen Politik sind von ihrem Gründer Ahmet Davutoğlu nicht zu erwarten.
Beobachter befürchten, dass Erdogan gezielt arabische Syrer in der ehemals kurdisch dominierten Region ansiedelt, um so die ethnische Zusammensetzung zu ändern.