Ägyptens höchste islamische Autorität hat fromme Zuschauer in einer Fatwa davor gewarnt, beliebte türkische Fernsehserien wie „Auferstehung: Ertugrul“ zu sehen.
Während die UNO in Syrien nicht viel mehr macht, als konsequenzlose Berichte zu veröffentlichen, hat die EU entschieden, die Situation im Land gleich gänzlich zu ignorieren.
In Libyen prallen die Interessen der Türkei und Ägyptens aufeinander. Dabei geht es auch um viel Geld, das an europäischen Energiemärkten gemacht werden kann.
Der Türkische Rote Halbmond ist in eine Steuerhinterziehungsaffäre verwickelt, in der große Summen an das islamistische Umfeld rund um Staatspräsident Erdogan geflossen sein sollen.
Im Libyenkonflikt zeichnet sich eine neue Gefahr ab: Von der Türkei bezahlte syrische Söldner in Libyen sollen desertiert und nach Italien übergesetzt sein.
Nachdem türkische Truppen ins Visier der Assad-Armee geraten waren, antwortete die türkische Armee mit Angriffen, die bis zu 35 syrische Opfer forderten.
Das ist das Ziel von Adnan Tanrıverdi, dem Chef des größten privaten Sicherheitsunternehmens der Türkei und ehemaligen Militärberater von Präsident Erdogan.
Erdogans Regierung will einen Gesetzesentwurf einbringen, durch den sexueller Missbrauch von Minderjährigen straffrei werden könnte, wenn der Vergewaltiger sein Opfer heiratet.
Seit dem Rückzug der NATO aus Libyen versuchen zahlreiche regionale Akteure, das Vakuum zu füllen und ihre lokalen Stellvertreter militärisch zu unterstützen.