Wenn es denn USA nicht gelingt, den Druck auf den Islamischen Staat aufrechtzuerhalten, wird dieser den Truppenrückzug aus Syrien für sich zu nutzen wissen.
Hamas und Katar unterstützen Erdogan in seinem Krieg gegen die Kurden. Mit der Türkei, der Hamas und Katar haben sich drei natürliche Verbündete gefunden.
Nach den Vorwürfen, der Türkei grünes Licht für ihre Militärintervention gegeben zu haben, versucht der US-Präsident nun, mit Drohungen sein Gesicht zu wahren.
Ein hochrangiger Vertreter des israelischen Verteidigungsestablishments beklagte, dass Israel sich nun fast allein der Achse Türkei-Russland-Iran gegenübersehe.
In mehreren deutschen Moscheen wurde dabei auf die sogenannte Sieges-Sure Bezug genommen. Es gibt Hinweise, dass dies auf Anraten der Religionsbehörde geschehen ist.
Die Beistandsverpflichtung des NATO-Vertrags kann im Falle der türkischen Militäraktionen in Syrien nicht zum Tragen kommen – es gibt keine Verpflichtung, einem Aggressor zur Hilfe zu eilen.
Auf einer türkischen Luftwaffenbasis lagern Dutzende amerikanische Nuklearwaffen. Die Evakuierung der Bomben würde einen Bruch in den Beziehungen zur Türkei bedeuten.
Während ein Teil der US-Regierung die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) aufrüstete und trainierte, betrachtete ein anderer Teil sie als Partner von „Terroristen“.
Die New York Times dokumentiert, was Russland bestreitet: dass die russische Luftwaffe in Syrien gezielt Krankenhäuser bombardiert – und damit Kriegsverbrechen begeht.
Auch wenn die Trump-Administration als israelfreundlicher erscheint als die von Obama, so steht der jüdische Staat doch mittlerweile allein gegen seine Feinde da.
Die Gewinner in Syrien sind Assad, Russland und der Iran. Gleichzeitig kämpfen von den USA ausgerüstete kurdische Truppen gegen das NATO-Mitglied Türkei.