Um den unvorhergesehenen heftigen Widerstand der ukrainischen Soldaten erfolgreich zu bekämpfen, hat Wladimir Putin nach Medienberichten syrische Kämpfer angeworben.
Von Amed Sherwan. »Es sind dieses Mal echte Flüchtlinge«, schrieb die NZZ kürzlich unter Bezug auf die Ukraine und löste damit die Frage aus, was denn nun »falsche Flüchtlinge« seien.
Syriens Machthaber unterstützt die von Putin in die Welt gesetzte Geschichtsverfälschung, die Ukraine werde von »Nazis« regiert, und verurteilt den »NATO-Expansionismus«.
Israel konzentriert sich auf humanitäre Hilfe für das von Russland überfallene Land und rettet dabei auch Bürger von Staaten, die mit Israel offiziell im Krieg liegen.
Israels Angewiesenheit auf Russlands Duldung seiner Luftschläge gegen iranische Stellungen in Syrien macht es dem Land nicht leicht, sich explizit auf die Seite der Ukraine zu stellen.
Ob die Türkei russischen Kriegsschiffen die Passage des Bosporus verweigern könnte, ist eine rein theoretische Frage: Sie kann sich einen Bruch mit Putin nicht leisten.
Schon in Syrien hat Russland absurde Lügen in die Welt gesetzt, um seinen Krieg zu legitimieren – und genug Leute gefunden, die diesen Müll geglaubt haben.