Der scheidende Sondergesandte der Trump-Administration für Syrien erwartet keine großen Änderungen in der Syrienpolitik unter den neuen Präsident Biden.
Ein Beamter des US-Außenministeriums erklärte letzte Woche vor dem Kongress, dass die US-Regierung in Kürze weitere Sanktionen gegen Syrien erlassen könnte.
Die letzten Endes doch guten Beziehungen Erdoğan zu US-Präsident Trump haben die Türkei bislang vor Sanktionen bewahrt. Das könnte sich unter Joe Biden ändern.
Die neuen Sanktionen richten sich gegen Korruption im Libanon, gegen Einnahmequellen des syrischen Diktators Bashar al-Assad und gegen das iranische Militär.
Die US-Regierung plant, eine Reihe von Sanktionen gegen die Islamische Republik zu erlassen, bevor Joe Biden im Januar sein Amt als neuer Präsident antritt.
Von Benjamin Weinthal. Nicht zuletzt die neuesten Entwicklungen zeigen, dass Europas „kritischer Dialog“ mit der Islamischen Republik Iran krachend gescheitert ist.
Außenminister Zarif befindet sich auf einer Reise durch Lateinamerika, die ihn nach Kuba und Bolivien führen wird, nachdem er bereits Venezuela besucht hat.
Während iranische Funktionäre im Westen gerne den Trumpf einer Schuld durch Sanktionen ausspielen, sehen die die realen Verhältnisse im Land anders aus.
Wenn am 18. Oktober das Waffenembargo ausläuft, erweist sich endgültig, dass die von Obama und Europa auf die Zukunft abgeschlossene Wette verloren wurde.
Bei seinem ersten Besuch seit 2012 kündigte Russlands Außenminister Lawrow verstärkte Zusammenarbeit der beiden Länder und einen Ausbau der Beziehungen an.
Der Präsident des UN-Sicherheitsrates lehnte am Dienstag die Forderung der Trump-Administration ab, alle UN-Sanktionen gegen den Iran wiedereinzuführen.