Schlagwort: Rassismus

Vereinte Nationen gegen Israel – Veranstaltung in Gießen

Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert. Vortrag und Diskussion mit Alex Feuerherdt und Florian Markl Donnerstag, 30. November 2017, 19 Uhr Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstraße 34, 35390 Gießen Eine Veranstaltung des Referats für Antirassismus und Antifaschismus des AStA der Uni Gießen Vor hundert Jahren erklärte die britische Regierung ihre Sympathien für…

Israel-Boykott: Verliert Kuwait Airways die Landerechte in Deutschland?

Von Alex Feuerherdt Nach einem Gerichtsurteil hat Kuwait Airways in Deutschland das Recht, die Beförderung von Israelis zu verweigern. Dabei könne sich die Fluggesellschaft auf ein kuwaitisches Boykottgesetz berufen. Deshalb fordern Politiker nun, der Airline die Start- und Landerechte in der Bundesrepublik zu entziehen. Was sich im Laufe der Verhandlung…

Deutsches Gericht: Diskriminierung von israelis geht in Ordnung

„Man stelle sich vor, eine in Deutschland tätige Firma in ausländischem Besitz würde sich weigern, Schwule, Schwarze oder Muslime als Kunden zu bedienen. Man würde selbstverständlich rechtlich und behördlich gegen diese Firma vorgehen. Auch dann, wenn im Herkunftsland der Besitzer die Diskriminierung von Schwulen, Schwarzen oder Muslimen vorgeschrieben wäre. In…

Youssef Rakha: Arabischer Frühling und arabischer Porno

[caption id="attachment_25341" align="alignleft" width="300"] Youssef Rakha[/caption] „Das Buch [‚Arab Porn‘] von Youssef Rakha läuft auf die fatalistische Einsicht hinaus, dass der Arabische Frühling letztlich auch deshalb scheitern musste, weil er lediglich die Politiker austauschen wollte, aber eine Kultur unangetastet ließ, die Gewalt als Männlichkeit wertet und Männlichkeit als Recht. Selbst…

Internationale Judo-Föderation löscht Israel von der Landkarte

„IJF-Präsident Marius Vizer, ein gebürtiger Rumäne mit österreichischer Staatsbürgerschaft, hatte die Veranstalter [des Judo Grand Slam] in Abu Dhabi in einem Schreiben dazu aufgefordert, alle Delegationen gleich zu behandeln. Kritiker meinen, dieser Brief sei quasi auf einem Feigenblatt verfasst worden. Denn mittlerweile sieht sich auch der Weltverband selbst mit Antisemitismusvorwürfen…

Feminismus wurde nicht nur „politisch“, sondern auch „islamisch korrekt“

[caption id="attachment_12452" align="alignleft" width="259"] Phyllis Chesler[/caption] „Ich kann Ihnen sagen, dass Antisemitismus, Hass auf die Juden, unter Feministinnen nichts Neues ist. Ich habe ihn zuerst in den frühen 1970er Jahren bei radikalen Feministinnen und Lesben erlebt und sofort mit Aviva Cantor und Cheryl Moch zusammen begonnen, ihn aufzudecken. In den…

Auf der Flucht. Teil 1: Einwanderung und Integration

Von Thomas Eppinger Das Thema Migration hat die deutsche Bundestagswahl entschieden und wird die österreichische Nationalratswahl entscheiden. Mehr als das. Die Migrationspolitik Europas der nächsten Jahrzehnte entscheidet über die Zukunft des Kontinents, Afrikas und des Nahen Ostens. Die politische Debatte wird der Bedeutung des Themas nicht gerecht. Sie folgt auf…

Die Lage der jüdischen Gemeinde in Tunesien

[caption id="attachment_24209" align="alignleft" width="300"] Synagoge in Djerba (By Issam Barhoumi, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=51854179)[/caption] „Eine Reihe von Faktoren hat dazu geführt, dass in Tunesien inzwischen von den 110.000 Juden, die dort vor 1970 lebten, kaum noch welche übrig sind. Dazu gehört auch die staatlich tolerierte Gewalt gegen die Juden nach dem israelischen Sieg…

Das "KZ-Mensch-ärgere-dich-nicht" Spiel

„Wie viel Hass Juden auch Jahrzehnte nach der Schoah entgegenschlägt, hat ein Forschungsprojekt der Hochschule Düsseldorf dokumentiert. 155 Briefe, Postkarten und E-Mails aus den Jahren 1980 bis 2014 haben Lia Wagner, die inzwischen in Berlin arbeitet, und Joachim Schröder vom Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus ausgewertet. Gerichtet waren die Mitteilungen meist an die…

Die 3sat-Kulturzeit und ihre Sympathie für die BDS-Bewegung

Von Alex Feuerherdt Der antisemitisch motivierte Boykott des Berliner Festivals Pop-Kultur durch zahlreiche Musiker beschäftigt auch den öffentlich-rechtlichen TV-Sender 3sat. Dort hat man allerdings viel Verständnis für die BDS-Bewegung, lässt deshalb einige ihrer Protagonisten ausführlich zu Wort kommen und hält eine demagogische Botschaft bereit. Betrachtet man den Rückzug mehrerer Acts…

„Auschwitz am Strand“ – Die Documenta über den Einsatz von Zyklon B

Von Thomas von der Osten-Sacken „Auschwitz on the beach“ – so heißt eine Performance, die ab dem 24. August auf der Documenta in Kassel gezeigt wird. Der brasilianische Künstler Dim Sampaio verwendet dafür ein Gedicht des Philosophen Franco Berardi, einem Vordenker der globalisierungskritischen Linken. Beradi verabschiedete sich erst kürzlich medienwirksam…

Erdogans neue Sittenpolizei

Von Burak Bekdil Ihre Zahl beträgt gerade einmal 17.000 in einer Bevölkerung von 80 Millionen (das sind 0,02 {a7b8b9982d1bbdc5e1caab033d30320c7a19bdb9cd0371a3252625f5cda85985}). Sie sind gleichwertige türkische Bürger. Die meisten stammen aus Familien, die seit Jahrhunderten in dem Gebiet leben, das heute die moderne Türkei ist. Sie zahlen ihre Steuern an die türkische Regierung. Ihre…

Die Islam-Kritikerin und der Applaus von falscher Seite

„[I] in einem offenen Brief an Familienministerin Katarina Barley habe ich die geplante Förderung eines Workshops kritisiert, der von islamistischen Organisationen veranstaltet wurde. Das Ministerium forderte kurze Zeit später die Absage des Workshops und erklärte, dass die Veranstaltung nicht mehr finanziell unterstützt wird. Ich freue mich sehr über diese Entscheidung…

Iran tritt Statuten mit Füßen – was macht die FIFA?

Von Florian Markl Am vergangenen Donnerstag trennten sich die Fußballmannschaften Panionios Athen und Maccabi Tel Aviv mit 0:1. Mit dem Gesamtergebnis von 2:0 stieg der israelische Verein ins Playoff zur Qualifikation für die Europa League auf, wo er auf den österreichischen Verein SCR Altach treffen wird. Das Spiel wäre von…

Die Wurzel der Israel-Boykottbewegung

Die israelfeindliche BDS-Kampagne behauptet stets, mit ihren Aktivitäten einem Aufruf aus dem Jahr 2005 zu folgen. Die „palästinensische Zivilgesellschaft“ habe demnach einen Boykott, Desinvestition und Sanktionen gegen Israel gefordert. Tatsächlich hat die Boykottkampagne einen anderen Ursprung, nur will man den nicht an die große Glocke hängen: Aus propagandistischer Sicht klingt…