Auf den ersten Blick hat der Streit um das Schwimmbad an der Berliner Volksbühne nichts mit Israel zu tun. Doch zeigen sich verblüffende Parallelen im Diskurs.
Die Stadt New York hat eine neue Karte der Einwandererenklaven veröffentlicht, auf der historische Gebiete wie die jüdischen Viertel oder Little Italy fehlen.
Progressive Medien drängen die pro-israelische Kemi Badenoch systematisch aus der Debatte – ein rassistisches Muster, das den öffentlichen Diskurs um ihre Perspektive beraubt.
Die mediale Aufmerksamkeit richtet sich wie gebannt auf den Gazastreifen, während weitaus größere humanitäre Katastrophen, ob in Afrika oder im Iran, verdrängt werden.
Die propalästinensische Bewegung wirbt mit Dekolonisierungs-Rhetorik bei Schwarzen um Unterstützung, verschweigt aber den Rassismus in den eigenen Reihen.
Der Angriff auf eine schwangere arabische Frau in Jaffa hat in Israel eine breite gesellschaftliche Debatte über Sicherheit, Rassismus und Koexistenz ausgelöst.
Wie der längst widerlegte Vorwurf, Israel habe Äthiopierinnen der Zwangssterilisation unterzogen, seinen Gegnern erneut dazu dient, den jüdischen Staat zu diffamieren.
Im Gespräch mit Elisa Mercier beschreibt David Jünger den Aktivismus jüdischer Akteure, etwa des Rabbiners Joachim Prinz, in der US-Bürgerrechtsbewegung.
Der Hamas-Terror vom 7. Oktober forderte Opfer unterschiedlichster Herkunft und Hautfarbe, was die These vom Kampf gegen »weiße Kolonialisten« fundamental widerlegt.
Das politische Schaufenster in Deutschland zeigt momentan ein störendes Symptom der Prioritätenverschiebung: Stadtbild statt Solidarität. Echte Anteilnahme am Leid auf der Welt zeigen Aktivisten nicht.
Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht Michaela Dudley über Antisemitismus, Rassismus und falsche Solidarität sowie über problematische mediale Narrative.
Auch wenn er fast 1.000 Jahre länger dauerte als der europäische, bleibt der transsaharische Sklavenhandel ein kaum beachtetes Kapitel globaler Gewaltgeschichte.