AVROTROS, das 2026 auf eine Teilnahme am Eurovision Song Contest verzichtet hatte, erklärte, auch 2027 keinen niederländischen Beitrag organisieren zu wollen.
Die Welle von Anschlägen auf jüdische und israelische Ziele setzt sich fort. In Istanbul griffen am Dienstag drei Männer das israelische Konsulat mit Schusswaffen an.
Im Londoner Stadtteil Golders Green wurden vier vor einer Synagoge geparkte Krankenwagen der jüdischen Organisation Hatzola Northwest zum Ziel eines Brandanschlags.
Von Abraham Cooper und Daniel Schuster. Wie die Niederlande erneut beweisen, kann man Judenhass nicht bekämpfen, wenn man zugleich Antisemitismus und Israelhass befeuert.
Die im Zuge der aktuellen Gerichtsverhandlung öffentlich gewordenen Erkenntnisse passen nicht zur kolportierten Geschichte von Hooligan-Zusammenstößen in Amsterdam.
Von Canaan Lidor. Von einigen als spontane Reaktionen auf Provokationen bezeichnet, erwiesen sich die Amsterdamer Angriffe auf israelische Fußballfans vor Gericht als akribisch geplant.
Von Ben Cohen. Die 180-Grad-Wende der Bürgermeisterin in Bezug auf die Gewalt in Amsterdam spricht Bände darüber, wie europäische Politik Antisemitismus ermöglicht.
Jedes Pogrom hat ein »Vorgeschichte«, einen »Anlass«, der die Täter in Wut versetzt. Das macht deren Taten aber nicht weniger zu antisemitischer Gewalt.
Wie aus Berichten der Amsterdamer Polizei hervorgeht, waren es antisemitische Randalierer, die nach dem Fußballspiel zielgenau nach israelischen Fans suchten.
Das israelische Ministerium für Diaspora-Angelegenheiten wirft den niederländischen Behörden vor, nicht angemessen auf drei separate Warnungen reagiert zu haben.
Von David Isaac. In vier ELNET-Berichten werden dreißig Organisationen und Personen identifiziert, die mit der Hamas in Verbindung stehen und in Europa tätig sind.