Bei allen innenpolitischen Spannungen und Verwerfungen in Israel ist es unsinnig, Ausdrücke wie »Bürgerkrieg« oder »Ende der Demokratie« in die Debatte zu werfen.
Von Mitchell Bard. Niemand soll glauben, dass Israel die Schmutzarbeit für die Vertreibungsfantasien von US-Präsident Trump über den Gazastreifen erledigt.
Kurz nach den Schreckbildern vom Samstag sorgte die Hamas für eine weitere üble Überraschung und ließ verlauten, die Geiselfreilassungen bis auf Weiteres auszusetzen.
Mena-Watch-Korrespondent Ben Segenreich sprach heute im Puls-24-Interview darüber, dass der Deal trotz zu klärender Details in Israel als abgeschlossen gilt.
Zuvor hatte der designierte US-Präsident Trump erneut in Richtung Hamas gedroht, bis zu seiner Amtseinführung ein Abkommen zu schließen und die Geiseln freizulassen.
Der Oberste Führer des Irans forderte den IStGH auf, keinen Haftbefehl, sondern ein Todesurteil gegen den israelischen Premierminister Netanjahu zu verhängen.
In seiner ersten Reaktion bezeichnete der Iran die IStGH-Haftbefehle als großen Sieg für die palästinensischen und libanesischen Widerstandsbewegungen.
US-Präsident Joe Biden sieht keine Gleichwertigkeit zwischen Israel und der Hamas, und bezeichnet die Haftbefehle für Netanjahu und Gallant als empörend.