Während die Proteste hierzulande noch als „Benzinproteste“ wahrgenommen werden, richtet sich die Wut der iranischen Demonstranten gegen das Mullah-Regime selbst.
Am Beginn der Proteste im Libanon stand das Filmmaterial einer Frau, die einen bewaffneten Wachmann trat, der damit drohte, das Feuer auf die Demonstranten zu eröffnen.
Wenn der UN-Menschenrechtsrat nicht gerade Israel an den Pranger stellt, stellt er den schlimmsten Regimen der Welt Persilscheine in Sachen Menschenrechte aus.
Die Behörden im Gouvernat Anbar, das lange Zeit vom IS beherrscht wurde, üben Repression schon gegen jene, die sich den Protesten gegenüber nur solidarisch zeigen.
Die Menschen im Nahen Osten hinterfragen die schleichende Übernahme ihrer Länder durch die Islamische Republik. Deren Stellvertretermilizen wollen das verhindern.
Eine palästinensische LGBTQ-Gruppe gab an, in den letzten Wochen mehr als ein Dutzend Fälle von gezielten Aktionen und Belästigungen beobachtet zu haben.
Die Proteste gegen die libanesische Regierung haben auch bei vielen Männern ein Umdenken bewirkt, sodass sie die Frauen als gleichberechtigte Mitdemonstrantinnen sehen.