Einem neuen Bericht über die Menschenrechtslage im Iran zufolge wird sich die Zahl der Hinrichtungen im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr um über 88 Prozent erhöhen.
Während das iranische Regime mit blutiger Gewalt gegen seine eigene Bevölkerung vorgeht, erklären US-Beamte, die Nukleargespräche mit Teheran gingen weiter.
Bericht aus der iranisch-kurdischen Stadt Javanrud, geschrieben von einem Bürger der Stadt, der natürlich anonym bleiben will. (Übersetzt und bearbeitet von Thomas von der Osten-Sacken.)
Während viele Geistliche das Regime in seinem harten Vorgehen gegen die Proteste unterstützen, kritisierte ein hochrangiger Kleriker die politische Instrumentalisierung der Justiz.
Von Ioannis E. Kotoulas. Angesichts der beispiellosen Umwälzungen hat das Regime beschlossen, auch die kurdische Minderheit im Iran ins Visier zu nehmen.
Die Entscheidung der UN-Kommission gilt als wichtiges Zeichen für die Unterstützung der weiblichen iranischen Bevölkerung, auch wenn sie nicht einstimmig ausgefallen ist.
Mehr als tausend Studenten wurden offenbar in der Nacht vor ihrer geplanten Teilnahme an den diese Woche im ganzen Land stattfindenden Massenprotesten gegen das Regime vergiftet.
Mena-Watch-Autor Thomas von der Osten-Sacken dokumentiert erneut anonymisierte Berichte aus der Islamischen Republik, die ihm iranische Bekannte haben zukommen lassen.
Die Proteste im Iran wurden am Sonntag vor allem durch landesweite Streiks von Lkw-Fahrern, Protestkundgebungen an Universitäten und nächtliche Straßenkundgebungen fortgesetzt.
Von Yoav Limor. In dem Kampf, den die iranischen Demonstranten gegen das Regime führen, geht es nicht um Sicherheitsfragen, sondern um die Zukunft des Landes und damit der gesamten Region.