Schlagwort: Medien und Medienkritik

Wochenbericht, 8.10. bis 14.10.2012

Die Eskalation des Konflikts zwischen der Türkei und Syrien war in dieser Woche erneut das dominierende Thema der Nahostberichterstattung österreichischer Zeitungen. Relativ wenig Beachtung fanden dagegen die aktuellen Vorgänge in Ägypten. So berichtete kein einziges Medium in Österreich über den Aufruf zum Dschihad gegen Israel aus dem Munde des höchsten…

Wochenbericht, 1.10. bis 7.10.2012

Die Eskalation des syrischen Bürgerkrieges war das dominierende Thema der Nahostberichterstattung der letzten Woche. Nachdem mehrere aus Syrien abgeschossene Granaten im grenznahen Dorf Akcakale einschlugen und eine Frau sowie vier Kinder töteten, schlug die türkische Armee mit Artilleriefeuer zurück. Premier Erdogan holte sich im Parlament in Ankara einen de facto…

Knapp vorbei …

Auf wenige Regionen der Welt trifft die Einsicht des mittlerweile verstorbenen ehemaligen Kanzlers Fred Sinowatz so zu, wie auf den Nahen Osten: Gerade dort ist eben alles sehr kompliziert. Da kann es schon einmal passieren, dass man, wie die heutige Kronen Zeitung, einiges durcheinanderbringt.Christian Hauenstein widmet sich darin dem „Säbelrasseln“…

EINE "GROSSE ENTTÄUSCHUNG"? – UPDATE

Georg Hoffmann-Ostenhof hat auf die von MENA gestern gestellte Frage geantwortet, ob die profil-Überschrift „Israel ist eine Enttäuschung“ (profil 38/2012) wirklich eine „Fälschung“ sei, wie der interviewte Ari Rath behauptet. In einem Mail schreibt Ostenhof, es tue ihm leid, „Ari Rath widersprechen zu müssen. Aber er hat im Interview genau das gesagt.…

EINE "GROSSE ENTTÄUSCHUNG"

Sehr geehrter Herr Rainer, sehr geehrte Damen und Herren! Georg Hoffmann-­Ostenhof und Tessa Szyszkowitz haben vor Kurzem Ari Rath interviewt (profil 38/2012) und ich habe das Gespräch mit großem Interesse gelesen. Montag den 1. Oktober habe ich Herrn Rath auf die Überschrift – „Israel ist eine große ­Enttäuschung“ – angesprochen und…

Wochenbericht, 24.9. bis 30.9.2012

Die Berichterstattung über den Nahen Osten stand in der vergangenen Woche klar im Zeichen der alljährlich stattfindenden UN-Generalversammlung in New York. Im Zentrum der Aufmerksamkeit befanden sich dabei die Reden von US-Präsident Obama, dem iranischen Präsidenten Achmadinejad und dem israelischen Premierminister Netanjahu. Auch Mahmud Abbas, Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, sprach…

Verkehrte Welt

Von Florian Markl „Der Bundespräsident hält nichts von einem präventiven Atomschlag Israels“, lässt der heutige Kurier seine Leser wissen. Die Aussage ist weniger wegen ihres Inhaltes bemerkenswert – nur die gegenteilige Behauptung wäre eine Schlagzeile wert –, sondern weil diese Frage überhaupt ernsthaft zur Sprache kam. Auf die erste Frage im Kurier-Interview –…

Wochenbericht, 17.9. bis 23.9.2012

Die oftmals gewalttätigen Proteste gegen einen in den USA produzierten Mohammed-Film waren auch in dieser Woche das bestimmende Thema der Nahostberichterstattung österreichischer Zeitungen. Weniger Aufmerksamkeit wurde zwei anderen Geschichten entgegen gebracht: Die Eskalation des türkisch-kurdischen Konflikts sowie ein grenzübergreifender Angriff auf Israel waren österreichischen Medien (wenn überhaupt) nur Kurzmeldungen wert.…

FALSCHE BEHAUPTUNG

Sehr geehrte Kurier-Redaktion, Konrad Kramar schreibt im heutigen Kurier über den holprigen Wahlkampf des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney: „Zuletzt hatte sich Romney nach den Ausschreitungen in Libyen vergaloppiert, als er US-Präsident Obama für den Tod des US-Botschafters in Libyen verantwortlich machte.“ Diese Behauptung ist gleich in mehrerlei Hinsicht falsch. Hier ist die wesentliche…

Wochenbericht, 10.9. bis 16.9.2012

Das beherrschende Thema der Nahostberichterstattung österreichischer Medien waren in der vergangenen Woche eindeutig die gewaltsamen Angriffe auf amerikanische und andere westliche Einrichtungen, die in Ägypten und Libyen ihren Ausgang nahmen und sich auf andere islamische Länder des Nahen Osten und darüber hinaus ausweiteten. In mancherlei Hinsicht erinnerten die Ereignisse stark…

Wochenbericht, 27.8. bis 2.9.2012

Der Bürgerkrieg in Syrien war auch in dieser Woche das bestimmende Thema der Nahostberichterstattung österreichischer Medien. Für Schlagzeilen sorgte aber auch das Treffen der so genannten blockfreien Staaten in Teheran, das so gar nicht nach dem Willen der Gastgeber verlaufen wollte. Derweilen bestätigt die IAEO, wovor Israel ständig warnt: Der…

Wochenbericht, 20.8. bis 26.8.2012

In der Nahostberichterstattung der vergangenen Woche standen zwei Länder im Mittelpunkt des Interesses: Syrien und der Iran. Während das Blutvergießen im syrischen Bürgerkrieg unvermindert weitergeht, warnten die USA das syrische Regime eindringlich davor, chemische oder biologische Waffen zum Einsatz zu bringen. Derweilen wurde in Wien wieder einmal über das iranische…

Wochenbericht, 13.8. bis 19.8.2012

Neue Gerüchte über angeblich bevorstehende Militärschläge Israels gegen den Iran waren das wichtigste Thema der Nahostberichterstattung in der vergangenen Woche. Dabei warfen einige Zeitungen alle journalistischen Standards über Bord und berichteten über israelische Angriffspläne, die einem „Experten“ zugespielt worden sein sollen und von ihm im Internet veröffentlicht wurden. Dumm nur,…

Wochenbericht, 6.8. bis 12.8.2012

In der Nahostberichterstattung österreichischer Tageszeitungen war in der vergangenen Woche erneut der Bürgerkrieg in Syrien das dominierende Thema. Die auf längere Sicht wahrscheinlich wichtigsten Ereignisse der letzten sieben Tage fanden allerdings woanders statt: Nach einem Terrorangriff auf einen ägyptischen Militärposten am Sinai und im Anschluss daran auf Israel wurden in…

Wochenbericht, 30.7. bis 5.8.2012

In der vergangenen Woche war erneut der Bürgerkrieg in Syrien das dominierende Thema der Nahostberichterstattung österreichischer Tageszeitungen. Daneben sorgte auch die Israelreise des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney für Schlagzeilen, hatte der es doch nicht nur gewagt, Jerusalem als Hauptstadt des jüdischen Staates zu bezeichnen, sondern auch „kulturelle“ Faktoren dafür verantwortlich…