In den gebührenfinanzierten deutschen Medien dominiert auch bei diesem Angriff der Hamas auf den jüdischen Staat eine „israelkritische“ Berichterstattung.
Ein Israeli schreibt sich den Frust über Leute im Westen von der Seele, die sich fortschrittlich geben, aber ungewollt Marketing für die Hamas betreiben.
Kontext. Den würde man in einem von Nahost-Korrespondent Karim El-Gawhary für das Ö1-Mittagsjournal gestalteten Bericht erwarten. Allein, man wartet vergeblich.
US-Außenminister erklärt, weitere israelische Informationen über die Präsenz der Hamas in dem Gebäude erhalten zu haben, in dem auch Journalisten ihre Büros hatten.
Jubeln die jungen Juden an der Westmauer in Jerusalem tatsächlich über den Brand auf dem Gelände der Al-Aksa-Moschee, wie Daniel Bax und andere behaupteten?
Die Zahl der Überschriften und Untertitel, in denen Ursache und Wirkung so verdreht werden, dass Israel als der Schuldige bzw. Aggressor erscheint, sind Legion.
Eine öffentlich-rechtliche Reportage unterschlägt, dass für die Corona-Impfungen die Autonomiebehörde zuständig ist, die sich von Israel nicht helfen lassen will.
Der Erfolg der israelischen Impfkampagne wird immer öfter mit Fake News in den Dreck gezogen, die Israel dämonisieren. Zuletzt in einem Radiosender des ORF.
Immer öfter reagieren Journalisten auf Kritik mit Blockade. Dass ihre Geschichten auch der Überprüfung standhalten müssen, scheint eine Zumutung für sie zu sein.