Trotz der Vorbereitungen zu einem Gipfeltreffen zwischen Erdogan und Assad behält sich die Türkei die Möglichkeit einer weiteren Bodenoffensive in Nordostsyrien vor.
Die US-geführte Koalition gegen den Islamischen Staat stärkt den kurdischen Kräften im Irak und in Syrien den Rücken gegenüber Erdogans Kriegsdrohungen.
Während die Lage in den Flüchtlingslagern immer schlimmer wird, versucht Russland auf einen Ausgleich zwischen der Türkei und Syrien hinzuarbeiten mit dem Ziel, die USA aus dem Norden des Landes zu verdrängen.
Bericht aus der iranisch-kurdischen Stadt Javanrud, geschrieben von einem Bürger der Stadt, der natürlich anonym bleiben will. (Übersetzt und bearbeitet von Thomas von der Osten-Sacken.)
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan kündigt eine neue Bodenoffensive in Syrien an, während er im Nordirak Stellungen der kurdischen PKK angreifen lässt.
Von Ioannis E. Kotoulas. Angesichts der beispiellosen Umwälzungen hat das Regime beschlossen, auch die kurdische Minderheit im Iran ins Visier zu nehmen.
Mit großer Skepsis beobachten die Vereinigten Staaten die militärischen Aktionen der Türkei in Nordsyrien. Vor allem die von Präsident Erdogan geplante Bodenoffensive steht im Zentrum der Kritik.
Die türkischen Luftschläge haben nicht nur kurdische Kräfte getroffen, sondern auch ein Gefangenenlager für IS-Kämpfer. Außerdem bedrohen sie die US-Kräfte in der Region.
Die anhaltenden iranischen Raketen- und Drohnenangriffe gegen die iranisch-kurdische Opposition im Nordirak sind nicht die ersten ihrer Art und werden nicht die letzten bleiben.
Der türkische Präsident hat angekündigt, weiterhin gegen die Kurden im Nordirak und in Nordsyrien militärisch vorzugehen und schließt eine Bodenoffensive nicht aus.
Am Sonntag startete die Türkei Angriffe gegen die Region Kurdistan, am Montag bombardierte der Iran die Provinzen Erbil und Sulaimani. Beiden Militäroperationen fielen Menschen zum Opfer.