Das libanesische Energieministerium hat am Freitag die Benzinpreise weiter angehoben und damit de facto seine bisherige Subventionierung von Kraftstoffen verringert.
Galt die Hisbollah in ihrem Kampf gegen Israel einst als unantastbare Kraft, so wird sie heute vielfach bloß als Teil der korrupten politischen Clique angesehen.
Statt sich von der Hamas am Grenzzaun verheizen zu lassen, müssten die Bewohner von Gaza ihre Verzweiflung über die Krise gegen die eigenen Machthaber wenden.
Die Ankündigung erfolgte, nachdem Hisbollah-Führer Nasrallah erklärt hatte, dass iranische Treibstofflieferungen dem Land helfen könnten, den Mangel zu beheben.
Während Hassan Nasrallah die USA und Israel davor warnt, die Lieferung zu stoppen, drückte Libanons Ex-Premier Hariri seine Sorge über iranische Ölimporte aus.
Da Hariri und Präsident Aoun sich nicht auf ein Kabinett einigen konnten, hat sich der als Premier designierte Hariri aus der Regierungsbildung zurückgezogen.
In Beirut kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei als Teilnehmer der Proteste in das Gebäude des Innenministers vordringen wollten.