Schlagwort: Juden

Ein Hort der Freiheitsliebe?

Von Thomas von der Osten-Sacken Wie alle anderen Zeitungen auch, sah sich Bild.de genötigt, den Rücktritt des deutschen Nationalspielers Mezut Özil zu kommentieren. Natürlich kam auch sein Auftritt mit dem türkischen Präsidenten zur Sprache. In dem Artikel heißt es unter anderem:  „Die freiheitsliebende, religiös moderate Türkei verwandelt Erdogan zunehmend in…

Schwedische Parlamentskandidatin möchte israelische Juden deportieren

„Eine Kandidatin für die schwedischen Parlamentswahlen hat vorgeschlagen, Israels Juden in die Vereinigten Staaten zu deportieren, um Frieden zu schaffen. Oldoz Javidi machte ihren Vorschlag in einem Interview, bat anschließend jedoch darum, die Äußerung zurückziehen zu dürfen, da sie ‚missverstanden‘ werden könne. Javidi ist eine Schauspielerin mit iranischem Hintergrund und…

Antisemitismus im Internet hat sich seit 2007 vervierfacht

„Antisemitismus im Netz hat massiv zugenommen. Das Internet ist zum primären Multiplikator von Antisemitismus geworden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine am Mittwoch vorgestellte Langzeitstudie der Technischen Universität Berlin. Dabei wurden mittels eines eigens entwickelten Computerprogramms über 265.000 Online-Kommentare in Kommentarspalten von Qualitätsmedien, in sozialen Netzwerken, Ratgeberportalen sowie Foren detailliert untersucht.…

Irak: Unter den Trümmern kommt Mosuls jüdisches Erbe zutage

„Ein Jahr nach der Befreiung der zweitgrößten irakischen Stadt vom Islamischen Staat, kehrt Mosuls diverse und reichhaltige Vergangenheit allmählich wieder zurück. Eine der faszinierendsten Stätten, die nach der Niederlage des Islamischen Staat zum Vorschein gekommen sind, ist eine der uralten Synagogen der Stadt. Der Islamische Staat eroberte die Stadt im…

Wer brachte argentinischen Staatsanwalt um, der gegen Iran ermittelte?

„El Pais zufolge befand das Bundesgericht in Buenos Aires am Freitag in einem Berufungsverfahren gegen das Urteil einer niedrigeren Instanz, dass der argentinische Staatsanwalt Alberto Nisman nicht Selbstmord beging, sondern ermordet wurde. Nisman wurde am 18. Januar 2015 mit einem Kopfschuss tot aufgefunden. Nur wenige Tage zuvor hatte er eine…

Wenn Besessenheit von Juden nicht als Antisemitismus gilt

„Als Abbas am Montag seine Rede hielt, erregte sie unter den Zuhörern wenig Aufsehen. Dass es in der palästinensischen Gesellschaft ein Antisemitismusproblem gibt, wird weitgehend geleugnet. In einer 2006 veröffentlichten Studie, ‚Judeophobia in Context: Antisemitism among Modern Palestinians‘ hieß es beispielsweise, Palästinenser würden ‚mit Blick auf ihren Konflikt [mit Israel]…

70 Jahre Israel: Vom britischen „Weißbuch“ zum UN-Teilungsplan (4)

Dies ist Teil 4 einer 5-teiligen Serie zu Israels 70-jährigem Bestehen. Links zu den anderen Teilen finden Sie am Ende des Texts. Er war ein Verbündeter Adolf Hitlers und organisierte mit dem Geld der Nationalsozialisten eine jahrelange Serie von Terroranschlägen gegen Juden und Briten, die als „Arabischer Aufstand“ in die…

Nach antisemitischer Rede: PLO bestätigt Abbas im Amt

„Mit der Verbreitung antisemitischer Mythen und Verschwörungstheorien in seiner Rede vom Montag hat der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas jede Glaubwürdigkeit als vertrauenswürdiger Partner für den Fall verloren, dass die Palästinenser und Israelis jemals wieder den Mut finden, miteinander zu verhandeln. Der 82jährige Abbas hatte der gesetzgebenden Versammlung der…

Abbas’ antisemtische Rede bestreitet jüdische Verbindung zu Israel

„Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas erklärte am Montag, der Holocaust sei nicht durch Antisemitismus, sondern durch das ‚gesellschaftliche Verhalten‘ der Juden, unter anderem als Geldverleiher, verursacht worden. In einer langen und verworrenen Rede vor hunderten Anwesenden bei einer der seltenen Sitzungen des Palästinensischen Nationalrats trug Abbas im Rahmen…

In Deutschland ist der Antisemitismus wieder ein Geschäftsmodell

„Das Problem liegt viel tiefer, nämlich in der ambivalenten Haltung des offiziellen Deutschland gegenüber Juden und Israel. Die deutschen Regierungen haben es versäumt, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verbindliche Leitplanken bezüglich der Toleranz von Antisemitismus zu setzen. Einerseits frönt man mit kaum verhohlenem Sündenstolz einer penetranten ‚Erinnerungskultur‘. In deren…

Juden in Palästina: Fakten gegen Gerüchte (2)

Dies ist Teil 2 einer 5-teiligen Serie zu Israels 70-jährigem Bestehen. Links zu den anderen Teilen finden Sie am Ende des Texts. Sie hätten gar kein Anrecht auf das Land, das sie Israel nennen, heißt es. Sie seien gekommen und hätten Millionen von ihrem Land vertrieben, heißt es. Das Land,…

Der Schweizer Rundfunk mag keine Juden

[caption id="attachment_29491" align="alignleft" width="197"] Quelle: Juerg.hug – Jürg-Peter Hug, Zürich, CC BY-SA 3.0[/caption] „Tatsächlich stellt das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) Juden entweder als schläfengelockte ultrareligiöse Fundamentalisten aus dem Jerusalemer Viertel Mea Shearim dar oder als nationalistische israelische Kriegstreiber. Das scheint angesichts von über 200 jüdischen Nobelpreisträgern in verschiedensten Kategorien…

Der Jude unter den Staaten (1)

Dies ist Teil 1 einer 5-teiligen Serie zu Israels 70-jährigem Bestehen. Links zu den anderen Teilen finden Sie am Ende des Texts. 70 Jahre nach seiner Staatsgründung ist Israel der Jude unter den Staaten. Die Weltgemeinschaft arbeitet sich mit ungezählten Resolutionen an der kleinen Demokratie im Nahen Osten ab. Welches…

Warum die Anerkennung des jüdischen Staates vernünftig ist

„Der Hauptgrund für eine Normalisierung der Beziehungen mit dem jüdischen Staat ist nicht strategischer sondern soziologischer Natur. (…) Antisemitismus und Vernunft können nicht koexistieren, da der Antisemitismus die Form der Unvernunft in der modernen Politik schlechthin ist. Die Kritik am Antisemitismus konzentriert sich oft auf dessen Schädlichkeit für die Juden,…

Was ist ein „Flüchtling“? Die Juden aus Marokko versus die Palästinenser aus Israel

[caption id="attachment_15969" align="alignleft" width="300"] Alan M. Dershowitz[/caption] Von Alan M. Dershowitz Ein Besuch in Marokko zeigt, dass der Anspruch der Palästinenser auf ein „Recht auf Rückkehr“ nur eine geringe historische, moralische oder rechtliche Grundlage hat. In Marokko lebten jahrhundertelang Juden, bevor der Islam in Casablanca, Fez und Marrakesch Einzug hielt.…