Von Jenny V. Möhlmann. Mirna Funks dritter Roman hält, was der Titel verspricht. Balagan, Chaos. Innen und außen. Früher und heute. Im Anderen und im Selbst. Politisch und familiär.
Angesichts der aktuellen Raketenangriffe aus dem Iran haben israelische Krankenhäuser ihre stationären Patienten in ihre unterirdischen Tiefgaragen verlegt.
Während die Außenministerin nach dem 7. Oktober an Israels Seite stand, änderte sich das mit dem Entschluss, einen UN-Sicherheitsratsitz für Österreich anzustreben.
Im Gespräch mit Jenny Möhlmann analysiert Stefan Hensel, ehemaliger Antisemitismusbeauftragter der Stadt Hamburg, den deutschen Kulturbetrieb in Sachen Israelhass.
Wer Aufarbeitung zu Zensur umdeutet, betreibt Täter-Opfer-Umkehr. Der Berlinale-Skandal liegt nicht im Durchgreifen der Politik, sondern im Antisemitismus der Kulturszene.
Akiva Van Koningsveld. Der Generalsekretär des PLO-Exekutivkomitees strebt die Vereinigung aller Organisationen an und kritisierte die US-Forderungen nach einer Entwaffnung der Hamas.
Der irische Fußballverband hat keine Probleme, gegen die Diktaturen dieser Welt anzutreten, den jüdischen Staat aber würde er am liebsten ausschließen lassen.
Zwei Drittel aller Befragten befürworteten eine Sicherheitsvereinbarung mit Israel, während fast ebenso viele auch einen Friedenschluss für möglich halten.
Von Shachar Kleiman. Während Israel lieber einen Sturz des iranischen Regimes sehen würde, hoffen die arabischen Staaten auf das Gegenteil, weil sie Instabilität fürchten.
In Kanada machen pro-palästinensische Aktivisten gegen jüdische Sommerlager mobil, denen sie kulturelle Aneignung und Delegitimierung von Israelkritik vorwerfen.
Die antiisraelische Voreingenommenheit vieler Nichtregierungsorganisationen beruht auf einer strategisch angelegten Diffamierung des israelischen Staates.
Im Interview mit Elisa Mercier spricht Arye Sharuz Shalicar über Israels Umgang mit den Traumata nach dem 7. Oktober 2023 und Zukunftsszenarien für Gaza.