Im Nahen Osten mag passieren, was will, die deutsche Außenpolitik hält unverändert an ihren Prioritäten fest, zu denen die Fixierung auf Israel gehört.
Die Drohung des iranischen Außenministeriums folgte auf Luftschläge der Israel Defence Forces gegen Ziele der Revolutionsgarden und der syrischen Armee.
In einer ersten Reaktion fürchtete die demokratische US-Abgeordnete, dass der von Biden ins Spiel gebrachte Blinken ihr Recht auf Israelkritik beschneiden könnte.
Der israelische Premier traf in Neom den saudischen Thronfolger und den Außenminister der USA, um mit ihnen über eine Normalisierung der Beziehungen zu spechen.
Antony Blinken, der unter Obama bereits stellvertretender nationaler Sicherheitsberater und stellvertretender Außenminister war, gilt als „wahrer Freund Israels“.
Dem saudischen Kronprinz geht es darum, möglichst viele islamische Staaten auf seine Seite zu ziehen, bevor Saudi-Arabien den Schritt der Normalisierung setzt.
Bahrains Außenminister sagte in Israel, er erwarte von der Biden-Administration, dass sie die Golfstaaten konsultiert, bevor sie ein neues Atomabkommen eingeht.
Gemäß den Beschlüssen des Atomabkommens von 2015 hätte der Iran über das Material in seinem „atomaren Lagerhaus“ informieren müssen, was er aber nicht tat.
Der iranische Präsident erklärte, dass durch die Wahl Bidens die Bedingungen für jene günstiger würden die wirklich den Interessen Amerikas gemäß handeln wollen.
Nachdem Israel bereits ein Vorreiter auf dem Gebiet des medizinischen Cannabis ist, soll demnächst auch der Erwerb zu Konsumzwecken legalisiert werden.
Als Reaktion auf die Sprengkörper, die sich gegen israelische Patrouillen auf dem Golan gerichtet haben dürften, flog Israel Angriffe auf iranische Einrichtungen in Syrien.