Von Ruthie Blum. Dass sich die Reporterin Leslie Stahl und danach die Medien von den Äußerungen des iranischen Präsidenten über den Holocaust überrascht zeigten, ist lächerlich.
Der Tod von Mahsa Amini nach einem Polizeiverhör löste im Iran eine kollektive Empörungswelle und landesweite Demonstrationen aus. Inzwischen gibt es mehrere Tote und Verletzte.
Im Iran wird weiterhin gegen das Mullah-Regime und den grausamen Tod von Mahsa Amini protestiert. Auch international wird Empörung geäußert, dass dem auch Taten folgen, bleibt aber unwahrscheinlich.
Vor einer Woche nahm die iranische Moralpolizei eine junge Frau fest, weil ihr Haar nicht korrekt bedeckt war. Das Verhör und die Schläge brachten ihr den Tod – und den Mullahs Proteste im ganzen Land.
Mit dem Überlebenden des Anschlags auf das Berliner Restaurant Mykonos und späteren Zeugen im Prozess gegen die Attentäter, Parviz Dastmalchi, sprach Kilian Foerster.
Nachdem ein jemenitischer Pilger in der Großen Moschee in Mekka für Königin Elisabeth II. gebetet und dies in den sozialen Medien veröffentlichte hatte, wurde er von saudischen Sicherheitskräften verhaftet.
Laut Human Rights Watch versäumen es die Taliban, die schiitische Minderheit vor gewaltsamen Angriffen auf ihre Moscheen, Schulen und Arbeitsstätten zu schützen.
Die Anwesenheit hochrangiger Al-Qaida-Führer im Iran wurde bereits von zahlreichen US-Regierungsstellen bestätigt, doch dieses Foto bietet einen seltenen visuellen Beweis.
Es wird trotz aller Fortschritte noch lange dauern, bis sich die Gleichstellung von Mann und Frau im Nahen Osten durchgesetzt haben wird, solange noch immer so viele Prediger in ihren rückständigen Denkmustern verankert sind.