Der iranische Präsident Masoud Peseschkian äußerte sich just zu dem Zeitpunkt, als die Verhandlungsdelegationen der USA und des Iran in der Schweiz eintrafen.
Viele sehen in der Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran einen schweren Fehler. Historiker Michael Wolffsohn plädiert für eine differenzierte Betrachtung.
Die Vermittler erklärten, die USA und der Iran hätten sich auf einen Fahrplan zur Erzielung eines endgültigen Abkommens innerhalb von sechzig Tagen geeinigt.
Die Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran begannen am Sonntag in der Schweizer Stadt Luzern, wie das katarische Außenministerium bekannt gab.
Von Yoni Ben Menachem. Der Iran strebt an, sich durch die Absichtserklärung wirtschaftlich und militärisch zu erholen, ohne dabei auf langfristige strategische Ressourcen verzichten zu müssen.
Der Gedanke an den Charakter des hinter der iranischen Mannschaft stehenden Regimes stört nur den Wunsch nach einem friedlichen und ausgelassenen Fußballfest.
Hisbollah-Führer Naim Qassem erklärt, mit dem Memorandum habe eine Verschiebung des regionalen Gleichgewichts zugunsten des »Widerstands« stattgefunden.
Das US-Zugeständnis, den Libanon in den Deal mit dem Iran einzubeziehen, schwächt die libanesische Regierung und untergräbt Israels Kampf gegen die Hisbollah.
Von Erfan Fard. Die Islamische Republik ist ein revolutionäres System, das dadurch besteht, dass es Krisen schürt und Instabilität zu einem Instrument des eigenen Überlebens macht.
Während die USA erklären, die freigegebenen Gelder dürften nicht zur Unterstützung von Terrorgruppen verwendet werden, erklärt der Iran, genau das tun zu wollen.
Von Negar Jokar. Die Iraner, die unter dem Krieg und der Repression des Regimes zu leiden hatten, drohen nun, vom Westen erneut vergessen und einem Abkommen geopfert zu werden.
Geheimdienstberichte legen nahe, dass der Iran nicht beabsichtigt, sich an die von den USA geforderten Zugeständnisse in Bezug auf sein Atomprogramm zu halten.
In den vergangenen zwei Wochen fanden vier dramatische Telefonate zwischen Benjamin Netanjahu und Donald Trump statt, die eine Reihe von Fragen aufwerfen.