Ein Leitartikel verweist auf Ähnlichkeiten zwischen Sowjetunion und Islamischer Republik und warnt vor der Entstehung einer neureichen Klasse ohne Bezug zur Bevölkerung.
Auch wenn US-Präsident Biden die Atomverhandlungen offiziell für tot erklärt hat, zeigen die jüngsten iranischen Aussagen, dass die Gespräche weitergehen.
Der Besuch führt Ebrahim Raisi in drei linksgerichtete Länder, mit denen der Iran sowohl eine antiamerikanische Agenda teilt als auch wie diese von US-Sanktionen betroffen ist.
Nach vierzig Jahren absolutistisch-islamischer Herrschaft, die das Land wirtschaftlich und sozial in den Abgrund geführt hat, laufen dem iranischen Regime die Gläubigen davon, weshalb 50.000 der über 75.000 Moscheen geschlossen wurden.
Nach wie vor verweigert das iranische Regime eine intensive Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation und arbeitet unbeirrt an der Entwicklung einer Atombombe weiter.
Das Bestreben Teherans, eine neue Marinekoalition mit den arabischen Anrainerstaaten des Indischen Ozeans zu bilden, zielt auf die Schwächung der US-Dominanz in den Küstenregionen.
Die jüngsten Zahlen der iranischen Zentralbank zeigen, dass die Inflation im April im Iran ein Niveau erreicht hat, das es seit dem Jahr 1942 nicht mehr gegeben hat.
Es klingt wie blanker Hohn, wenn ausgerechnet ein Vertreter des iranischen Mullah-Regimes die Taliban für deren Unterdrückung der Frauen in Afghanistan kritisiert.