Die vom Islamischen Staat in die Region Kurdistan Vertriebenen erlebten dort vergleichsweise liberale Verhältnisse, was auch nach ihrer Rückkehr Auswirkungen hat.
Der Sieger der irakischen Parlamentswahlen, Muqatada al-Sadr kündigte an, alle bewaffneten Verbände im Irak unter das Kommando der Regierung zu bringen.
Unter den Demonstranten gegen die israelische Botschafterin waren auch Sympathisanten der Kata’ib Hisbollah, die für den Anschlag auf Iraks Premier verantwortlich ist.
Von Karmel Melamed. Für die Teilnehmer hatte die Konferenz zwar Konsequenzen, aber sie war auch ein erster Schritt für die Iraker, den Frieden mit Israel zu diskutieren.
Der Angriff ist ein weiterer Schritt in der Drohnenkriegsführung und eine Botschaft der pro-iranischen Gruppen im Irak, dass der Premierminister nicht sicher ist.
Das Attentat folgte auf Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Anhängern der vom Iran unterstützten Parteien, die die Wahlergebnisse vom Oktober anfechten.
Seit einigen Monaten steigt die Zahl von Covid-19 Infektionen in der irakisch-kurdischen Region wieder rasant an, doch die Impfquote dümpelt bei 13 Prozent.
Ghazwan Alzawbaee soll für den Anschlag des Islamischen Staates auf einen Markt in Bagdad verantwortlich sein, bei dem über 250 Menschen getötet wurden.
Naftali Bennet bezog sich dabei auf die gewaltsamen Zusammenstöße mit der Hisbollah in Beirut und wünschte dem Libanon und Irak, sich aus dem iranischen Würgegriff befreien zu können.
Da die zwei großen schiitischen Blöcke auf Partner angewiesen sind, könnten entweder die Protestbewegung oder die irantreuen Milizen zum Königsmacher werden.
Von David Isaac. Auch wenn Teilnehmer mit Morddrohungen konfrontiert waren, sind die Organisatoren optimistisch, dass die Friedenskonferenz das Anzeichen eines Wandels sei.
Der Block des schiitische Predigers, der als irakischer Nationalist auftritt und gegen iranische wie amerikanischen Einfluss agitiert, ist der große Gewinner der vorgezogenen Wahlen.