In letzter Minute schloss der UNO-Sicherheitsrat einen Kompromiss, durch den die Versorgung der Region Idlib mit humanitärer Hilfe weiter gewährleistet wird.
Russland will das UNO-Mandat, durch das Millionen Menschen in der auftsändischen Region Idlib versorgt werden, nicht weiter verlängern. Eine humanitäre Katastrophe droht.
Beim Beschuss der von Rebellen gehaltenen Stadt Afrin in Nordsyrien wurden mindestens 18 Menschen getötet, viele von ihnen, als ein Krankenhaus getroffen wurde.
Vergangene Woche fanden in der von Islamisten beherrschten Region Demonstrationen statt, die an den Protest gegen Assad erinnerten, der den Krieg ausgelöst hatte.
Mit falschen Versprechungen rekrutiert die Türkei Syrer für ihre Kriegsoperationen. Statt harmlose Aufgaben zu erledigen, geht es oft direkt an die Front.
Die Menschenrechtsorganisation HRW kam erklärt in einem Bericht, dass russische und syrische Truppen vorsätzlich zivile Infrastruktur ins Visier genommen haben.
Die Gesundheitsministerin der von der syrischen Opposition geführten Übergangsregierung gab am 9. Juli den ersten Coronavirus-Fall in Nordsyrien bekannt.
Die Analyse von Satellitenbildern im Süden und Osten der syrischen Provinz Idlib lässt darauf schließen, dass große Teile des Gebiets inzwischen unbewohnbar sind.
Der Fall der letzten verbliebenen Rebellengebiete könnte der Beginn einer neuen Phase sein: eines Untergrundkrieges, wie ihn Syrien bisher noch nicht gesehen hat.